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Mit Kampf und Krampf: Susann Müller wirft HC Leipzig zum Sieg gegen Bietigheim

Mit Kampf und Krampf: Susann Müller wirft HC Leipzig zum Sieg gegen Bietigheim

Leipzig. Was für eine Zitterpartie: Der HC Leipzig hat sich am Samstag gegen den Aufsteiger SG BBM Bietigheim mit 32:30 (16:15) durchgesetzt.

Doch das Spiel stand lange auf Messers Schneide. Dank einer überragenden Einzelleistung  und zwölf Treffern von WM-Torschützenkönigin Susann Müller, konnte sich der HCL in der Arena vor 2140 Zuschauern den Erfolg sichern.

 

Die wieder genesene Kapitänin Karolina Kudlacz startete für die verletzte Michelle Urbicht auf der Linksaußenposition. Das erste Tor erzielte aber Anne Hubinger, die auch beim Sieg am Mittwoch gegen Blomberg am häufigsten traf. Doch die Gäste aus Baden-Württemberg zeigten Präsenz und wenig Respekt, führten 3:2 und 4:3. Vor allem, weil der HCL seine Möglichkeiten nicht nutzte. Schon nach acht Minuten bat Thomas Örneborg seine Damen zur Auszeit. „Wir hatten heute viele Probleme. Unser größtes war die Mentalität“, kritisierte der HCL-Coach.

 

Doch die Abstimmung im Angriff der Leipzigerinnen blieb zunächst katastrophal. Bietigheim nutzte die Chance, führte beim 8:7 erneut. Der HCL verschaffte sich in einer Überzahlsituation ein bisschen Luft und ging 12:10 in Führung.  Bitter für die Gäste: Linda Mack musste verletzt vom Parkett getragen werden. Doch der Knoten beim HCL wollte einfach nicht platzen. Sogar in Überzahl konnte sich das Örneborg-Team kurz vor der Pause nicht weiter absetzen.

 

Die ehemalige Leipzigerin Ania Rösler brachte die SG BBM zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder auf 16:16 heran. „Wir hätten heute gern einen Punkt mitgenommen“, sagte sie nach der Partie trotzdem gut gelaunt. Für Rösler war es das erste Wiedersehen in der Arena nach ihrem Wechsel im Sommer 2012.

 

WM-Torschützenkönigin Susann Müller glänzte nach der Pause mit Einzelaktionen und stellte den Abstand von zwei Toren wieder her. Der HCL wirkte am Samstag selten wie eine Mannschaft, kam auch deshalb immer wieder in Bedrängnis. „Wir haben heute überhaupt nicht unser Leistungsniveau erreicht“, bemängelte Topscorerin Müller.

 

In der 44. Minute versuchte Örneborg beim 21:21 erneut, sein Team mit einer Auszeit auf die Siegerstraße zu bringen. Immerhin ging der HCL nun in Führung und gab diese nicht mehr aus der Hand. Gäste-Coach Dago Leukfeld resümierte: „Eigentlich war heute für uns von Anfang an mehr drin. Aber man muss auch zugeben, dass wir die überragende Susann Müller nicht in den Griff bekommen haben“.

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Leipzig. Was für eine Zitterpartie: Der HC Leipzig hat sich am Samstag gegen den Aufsteiger SG BBM Bietigheim mit 32:30 (16:15) durchgesetzt. Doch das Spiel stand lange auf Messers Schneide. Dank einer überragenden Einzelleistung  und zwölf Treffern von WM-Torschützenkönigin Susann Müller, konnte sich der HCL in der Arena vor 2140 Zuschauern den Erfolg sichern.

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Statistik:

 

HCL

: Herrmann, Roth, Mazzucco 2, Bont 1, Szwed Örneborg, Kudlacz 7/4, Rösike, Lederer, Schulze 3/1, Visser 5, Müller S. 12/2, Hubinger 2, Reimer  

 

Bietigheim

: Wysokinska, Giegerich, Frank, Covic 1, Hegyi, Mack 2, Ilyes 10, Antonewitch, Rösler A. 6/2, Pilekova 5, Rösler M. 1, Behnke 5

 

7-Meter

: HCL: 9/7, Bietigheim: 7/7

 

Zuschauer

: 2140

Anne Grimm

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