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Mit Power ins Play-off-Halbfinale: HCL deklassiert Frankfurt auch im Rückspiel

Mit Power ins Play-off-Halbfinale: HCL deklassiert Frankfurt auch im Rückspiel

Leipzig. Souveräne Vorstellung am Freitagabend vor 2197 Zuschauern in der Arena Leipzig: Der HCL ist mit einem glasklaren 30:21-Sieg (17:11) gegen den FHC Frankfurt/Oder ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft eingezogen.

Der Gegner für die nächste Runde steht am Samstag fest, es wird Buxtehude oder Göppingen sein.

 

FHC-Trainer Dietmar Schmidt sieht den HCL mit der Leistung vom Viertelfinale sogar schon im Endspiel, mit guten Chancen auf den Titel. „In der momentanen Form können die Leipzigerinnen einiges erreichen“, sagte der faire Verlierer. Sein Trainerkollege Thomas Ørneborg wollte das nicht kommentieren: „Ich werde morgen nach Buxtehude in die Halle fahren und mir die Partie gegen Göppingen anschauen, um einen Eindruck von unserem nächsten Gegner zu haben“, erklärte der HCL-Trainer nach der Partie.

 

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Leipzig. Souveräne Vorstellung am Freitagabend vor 2197 Zuschauern in der Arena Leipzig: Der HCL ist mit einem glasklaren Sieg gegen den FHC Frankfurt/Oder ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft eingezogen. Die Schützlinge von Thomas Ørneborg ließen trotz ihres komfortablen Vorsprungs von acht Toren (28:20) aus dem Hinspiel keine Übermütigkeit aufkommen.

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Gegen Frankfurt ließen die Ørneborg-Schützlinge trotz ihres komfortablen Vorsprungs von acht Toren (28:20) aus dem Hinspiel keinen Übermut aufkommen. Von Beginn an war der Deutsche Rekordmeister konzentriert und motiviert zu Gange, ging schnell 2:0 in Führung. Weil der Torpfosten in den ersten zehn Minuten der hartnäckigste Gegner des HCL war, kam Frankfurt auf 4:4 und 5:5 heran. Das war´s dann aber auch schon mit dem Widerstand. Kontinuierlich bauten die Leipzigerinnen ihren Vorsprung über die Stationen 8:6, 12:7 und 16:8 aus. FHC-Coach Schmidt versuchte die deutliche Angelegenheit zu erklären: „Unsere Chancenverwertung war einfach zu schlecht und irgendwann kam im Kopf der Mann mit dem Hammer.“

 

Auffällig gegen die Frankfurterinnen war, dass jede HCL-Spielerin großen Willen und Einsatz zeigte, die Bälle nie aufgegeben und ordentlich gekämpft wurde. So wechselte Ørneborg bereits in Halbzeit eins fleißig durch. Youngster Michelle Urbicht verwandelte einen Siebenmeter, Saskia Lang wurde mehrfach für ihre Hartnäckigkeit mit Zählbarem belohnt und Luisa Schulze war am Kreis erfolgreich. „Wir wollten in beiden Spielen alle vier Halbzeiten gewinnen. Das ist uns gelungen, deshalb können wir sehr zufrieden sein“, sagte Maura Visser.

 

Deshalb ging es auch nach der Pause sofort munter weiter. Der HCL erhöhte, ohne mit der Wimper zu zucken, auf 22:12. Auch die einfachen Tore funktionierten, lange Bälle und Konter landeten postwendend im Tor der Oderstädterinnen. Doch das war noch nicht genug, beim 26:13 nahm FHC-Trainer Dietmar Schmidt entnervt eine Auszeit. Sein Team war in allen Belangen ohne eine echte Chance. Die Leipziger Mannschaft funktionierte hingegen als geschlossene Einheit und bescherte ihrem neuen Trainer im vierten Spiel den vierten Sieg.

 

Nicht nur der Einzug ins Meisterschafts-Halbfinale sorgt an diesem Tag für gute Stimmung beim HC Leipzig. Die polnische Nationalspielerin Karolina Kudlacz verlängerte am Freitag ihren Vertrag bis 2016. „Ich bin froh, dass die Entscheidung nun gefallen ist und sich so viele Leute mit mir freuen“, erklärte Kudlacz und fügte hinzu: „Ich wollte neben einer richtig guten Mannschaft auch eine berufliche Perspektive haben und die bekomme ich in Leipzig.“ Auch Maura Visser hatte in dieser Woche verkündet, den Leipzigerinnen bis 2015 treu zu bleiben.

 

Am Samstag sind die HCL-Frauen übrigens in den Höfen am Brühl schon wieder sportlich aktiv. Beim XXL-Kicker-Turnier spielen sie ab 15 Uhr gegen eine prominente Auswahl für den guten Zweck. Denn jedes Tor bringt Geld für die Ronald McDonald Häuser, in denen kranken und bedürftigen Kindern in Deutschland geholfen wird.

Statistik:

HCL:

Schülke, Plöger, Visser 2, Augsburg 4, Müller 4, Reiche-Hupel 1, Kramer 4, Bont 1, Schulze 2, Kudlacz 3, Lang 3, Hubinger 4, Möschter , Urbicht 2/2   

FHC:

Herrmann, Burrekers, Nega 1 , Mietzner 9/4, Paap, Wegner 2, van Capelle, Gubernatis 4, Scheidemann , Uchibayashi , Jochin 1, Beier , Rode 1, Rost 3   

Siebenmeter:

HCL 4/2, FHC 4/4

Zuschauer:

2197

Anne Grimm

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