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Nach holprigem Start: HC Leipzig holt gegen Frisch Auf Göppingen ersten Saison-Sieg

Nach holprigem Start: HC Leipzig holt gegen Frisch Auf Göppingen ersten Saison-Sieg

Leipzig. Erstes Heimspiel, erster Sieg: Der HC Leipzig hat Frisch Auf Göppingen am Sonntag mit 32:24 (12:10) bezwungen. In der ersten Halbzeit quälte sich das Team von Trainer Norman Rentsch, blühte aber im zweiten Durchgang richtig auf.

Erfolgreichste Torschützin vor 1790 Zuschauern in der Arena Leipzig war Kapitän Karolina Kudlacz mit neun Treffern.  

Beide Teams starteten nervös und mit vielen Fehlwürfen. Bis zur zehnten Minuten und zum 3:3 blieb die Partie ausgeglichen, dann geriet Leipzig mit 3:5 und 4:6 ins Hintertreffen. Ein Sinnbild für den ersten Durchgang: Maura Visser vergab beim 5:7 Rückstand einen Siebenmeter, Luisa Schulze warf nur wenige Sekunden später frei am Tor vorbei. Nach 20 Minuten hatte der HCL nur fünfmal getroffen – eine katastrophale Ausbeute. „Wir standen unter Druck, weil wir am ersten Spieltag die beiden Punkte in Buxtehude liegen lassen haben“, sagte Anne Hubinger.

 

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Leipzig.  Erstes Heimspiel, erster Sieg: Der HC Leipzig hat Frisch Auf Göppingen am Sonntag mit 32:24 (12:10) bezwungen. In der ersten Halbzeit quälte sich das Team von Trainer Norman Rentsch, blühte aber im zweiten Durchgang richtig auf. Erfolgreichste Torschützin vor 1790 Zuschauern in der Arena Leipzig war Kapitän Karolina Kudlacz mit neun Treffern.

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Nach zehn Minuten ohne Treffer handelte Leipzigs Trainer, brachte Nationalspielerin Hubinger im Rückraum, die auch gleich zum 7:8 Anschluss traf. „Anne hat sehr gut eingeschlagen und ihr Würfe aus dem Rückraum genutzt“, lobte Rentsch die 21-Jährige. Vorher spielte der HCL im Angriff mit zwei Kreisläuferinnen.

Den ersten Treffer an ihrem 24. Geburtstag erzielte Kreisläuferin Schulze zum 8:8 Ausgleich, die vorher allerdings Chancen am Fließband vergab. Immerhin stand die Abwehr und Katja Schülke im Tor. Kurz vor der Halbzeit zog Leipzig zum 11:9 vorbei und nahm den Zwei-Tore-Vorsprung auch mit in die Kabine.

In Halbzeit zwei agiert der HCL mutiger

Mit mehr Mut und Selbstbewusstsein starteten Kudlacz und Co. in die zweite Halbzeit und erhöhten auf 14:11. Nun blühten im Rückraum vor allem Hubinger und Visser auf, erzielten auch mal Treffer aus der zweiten Reihe. „Ich bin erleichtert, dass es wieder klappt und vor allem, dass ich nun endlich wieder ohne Schmerzen spielen kann“, sagte Hubinger, die nach ihrem Mittelhandbruch vergangene Saison lange mit den Folgen zu kämpfen hatte.

Über die Stationen 19:13 und 25:16 erhöhte Leipzig stetig die Führung und ließ sich den ersten Erfolg in der noch jungen Saison nicht mehr aus der Hand nehmen. In den letzten zehn Minuten kam Michelle Urbicht nach monatelanger Pause zu ihrem ersten Einsatz. Rentsch wechselte fleißig durch und gab auch Nicole Roth im Tor sowie Kaya Diehl auf Rechtsaußen ihre Einsatzzeiten. „Wir sind echt eingebrochen in der zweiten Halbzeit. Auch ich habe im Tor keine Hand an den Ball bekommen“, sagte Göppingens Torhüterin Melanie Herrmann, die vergangene Saison in der Arena Leipzig noch mit dem HCL den Pokalsieg gefeiert hatte.

Am Samstagabend wurde die zweite Runde im DHB-Pokal ausgelost. Titelverteidiger HC Leipzig steigt am 3./4. Oktober beim Drittligisten Werder Bremen in das Turnier ein.

 

HCL:

Schülke, Roth, Visser 5, Mazzucco 2, Müller 3, Hertlein 1, Schulze 5/1, Diehl 1, Kudlacz 9/2, Hubinger 6, Ioneac, Rösike, Urbicht

 

Göppingen:

Herrmann, Windisch, Daniels 5, Rösler 4, Jochims, Scheffknecht 3, Guberinic 1, van de Weil 5, Dinkel 4, Leppert 2, Schraml

 

Siebenmeter:

HCL: 4/3 Göppingen: 6/4

 

Zuschauer:

1790

Anne Grimm

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