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Noch ein Sieg bis zur Königsklasse: HCL glänzt gegen weißrussischen Meister

Champions-League-Qualifikation Noch ein Sieg bis zur Königsklasse: HCL glänzt gegen weißrussischen Meister

22 Stunden benötigte der HC Leipzig bis nach Spanien – doch die Reisestrapazen haben sich gelohnt. Mit einem Sieg im ersten Champions-League-Qualifikationsspiel ist der DHB-Pokalsieger nur noch einen Schritt von der Teilnahme an der Königsklasse entfernt.

Der HCL ist nach dem Spiel in Spanien nur noch einen Sieg von der Champions-League entfernt.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig. Die Handballerinnen des HC Leipzig haben sich auch vom Anreise-Chaos nach Spanien nicht beeindrucken lassen und ihr erstes Spiel in der Champions-League-Qualifikation gewonnen. Das Team von Trainer Norman Rentsch bezwang am Freitag den weißrussischen Meister HC Gomel deutlich mit 29:18 (13:6). Erfolgreichste HCL-Torschützin war Kapitänin Karolina Kudlacz-Gloc mit sieben Treffern.

Nun benötigt der DHB-Pokalsieger noch einen Sieg, um in die Königsklasse einzuziehen. Am Samstag trifft der HCL auf Hypo Niederösterreich. Das Team konnte den Gastgeber Belonmano Bera Bera am Freitagabend mit 25:21 (14:12) besiegen.
 
Die Leipzigerinnen hatten 22 Stunden für die Anreise benötigt und waren erst am Freitagmorgen in Spanien angekommen, weil ihr Flieger am Donnerstag in Berlin ausgefallen war. Zu allem Überfluss fehlten bei der Ankunft dann Taschen, unter anderem das Gepäck der Physiotherapeuten. Dann gab es den nächsten Schock: Die Geschäft hatten wegen eines Feiertags geschlossen, es war also auch nicht möglich, etwas nachzukaufen.

Doch von all den Problemen im Vorfeld, zeigte sich der HCL im Spiel unbeeindruckt. Nur beim 0:1 lag das Rentsch-Team zurück, dann übernahm es die Regie. Über die Stationen 7:4 und 12:5 zog Leipzig gegen den HC Gomel davon. Bereits in der ersten Halbzeit konnte Rentsch fleißig wechseln. Die Abwehr zeigte mit nur sechs Gegentreffern eine reife Leistung.

Auch im zweiten Abschnitt ließ der Pokalsieger gegen den weißrussischen Meister vor 20 mitgereisten Fans nichts anbrennen. Nele Kurzke stand nun für Kaja Kramarczyk im Tor und brachte Gomel mit ihren Paraden zur Verzweiflung. Nach 44 Minuten stand beim 22:12 der erste zweistellige Vorsprung zu Buche.

Bei den Leipzigerinnen fehlten Franziska Mietzner sowie Michelle Urbicht. Dafür stand Kreisläuferin Luisa Sturm erstmals nach ihrer langen Verletzungspause wieder bei einem Pflichtspiel im Kader und in der letzten Viertelstunde gemeinsam mit der jungen Joanna Rode auf der Platte – damit konnte Coach Rentsch allen Spielerinnen Einsatzzeiten geben und Kräfte für das Finale am Samstag schonen.

Anne Grimm

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