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Ørneborg gibt erfolgreiches Heim-Debüt – HCL spielt im Play-Off-Viertelfinale gegen Frankfurt

Ørneborg gibt erfolgreiches Heim-Debüt – HCL spielt im Play-Off-Viertelfinale gegen Frankfurt

Leipzig. Thomas Ørneborg hat auch im zweiten Spiel mit seinem neuen Verein HC Leipzig eine weiße Weste behalten. Bei der Premiere vor heimischem Publikum gelang gegen Frisch Auf Göppingen ein am Ende deutlicher 30:20 (13:15) Erfolg.

Damit schließt der HCL als Tabellenzweiter die Hauptrunde ab und trifft nun im Play-off-Viertelfinale, genauso wie im Vorjahr, auf den FHC Frankfurt/Oder.

 

„Das ist natürlich ein Vorteil, dass wir in der ersten Play-off-Runde gegen ein Team spielen, dass ich schon ein bisschen kenne“, sagte Ørneborg. Denn erst am Mittwoch hatte ihm seine Mannschaft mit dem 30:25-Sieg in Frankfurt einen erfolgreichen Einstand beschert. Die Gunst der Zuschauer hatte sich der sympathische Däne schon vor der Partie gesichert: „Die Leipziger Fans sind einfach einmalig, das weiß man sogar in Dänemark“, erklärte Ørneborg. Und 2296 HCL-Anhänger wollten den neuen Coach am Ostersamstag in der Arena sehen, begrüßten den 37-Jährigen mit großem Applaus.

 

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Leipzig. Thomas Ørneborg behält auch im zweiten Spiel mit seinem neuen Verein HC Leipzig eine weiße Weste. Bei der Premiere vor heimischem Publikum gelang gegen Frisch Auf Göppingen ein lange umkämpfter 30:20 (13:15) Erfolg. Damit schließt der HCL als Tabellenzweiter die Hauptrunde ab und trifft nun im Play-off-Viertelfinale, genauso wie im Vorjahr, auf den FHC Frankfurt/Oder.  

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Dass Göppingen dem HC Leipzig im letzten Spiel der Hauptrunde nichts schenken würde, wusste Ørneborg schon vorher. Immerhin stehen auch die Frisch-Auf-Frauen im Final Four des DHB-Pokals. Karolina Kudlacz warf Leipzig zwar mit drei Toren in Folge zur 3:1 Führung, dann allerdings bereitete Göppingens starker Rückraum den Gastgeberinnen so einige Probleme. Maike Daniels, als ehemalige HCL-Spielerin in der Messestadt bestens bekannt, sorgte mit einem 7 Meter für die erste Führung ihres Teams und fiel auch im Anschluss mit gefährlichen Aktionen auf.  

 

Ørneborg wechselte in den ersten 30 Minuten fleißig, brachte Saskia Lang, Luisa Schulze und Julia Plöger. „Ich finde es sehr positiv, dass unser neuer Trainer allen Spielerinnen Einätze gibt, denn dann haben wir am Ende mehr Power. Das hat man heute gesehen“, sagte Nationalspielerin Anne Müller.

 

Bei Einzelgesprächen an der Seitenlinie gab der Däne seinen Spielerinnen immer wieder Anweisungen. Doch es blieb zunächst eng: 7:7, 9:10. Der Zwei-Tore-Rückstand zur Pause dürfte nicht nur dem Dänen missfallen haben; auch seine Frau Karolina Szwed Ørneborg, ab der kommenden Saison Rückraumspielerin im Kader des HCL, verfolgte von der Zuschauertribüne das Geschehen. „Ich freue mich, meinen Mann in den ersten Tagen seiner neuen Aufgabe unterstützen zu können“, sagte sie und fügte an: „Wenn die Mädels die Energie aus der zweiten Halbzeit in den Play-offs konstant zeigen können, dann ist ein Titel drin.“

 

Kudlacz dreht die Partie für den HCL

Nach dem Seitenwechsel zunächst der Rückschlag für den HCL – 13:16. Aber die Leipziger Abwehr stellte sich besser auf das Team von Aleksandar Knezevic ein. Die entscheidende Wende brachte die an diesem Tag überragende Karolina Kudlacz: In doppelter Unterzahl traf die Polin in der 40. Minute zwei Mal und zur 19:18 Führung. Nun war der Bann gebrochen, der Deutsche Rekordmeister spielte sich in einen Rausch, zog auf 26:19 und dann immer weiter davon. Für Göppingen war nichts mehr zu holen. Für den HCL gab es stehende Ovationen.

 

Sechs Tage, zwei Spiele, zwei Siege. Kein schlechter Einstand für den neuen HCL-Coach. Doch Frankfurt und Göppingen waren keine Übermannschaften. Die echten Prüfsteine und Wochen der Wahrheit beginnen jetzt. Die Mission: Im DHB-Pokal oder in der Meisterschaft soll ein Titel her. „Jetzt kommen die wichtigen Spiel und eine emotionale Phase der Saison, in der es um alles geht. Da werden wir bestimmt auch unseren neuen Trainer sehr gut kennenlernen“, sagte Kudlacz.

 

Der Druck ist demzufolge groß, aber der Däne mit dem Spitznamen Ørne (Adler) meint: „Ich mache mir selber am meisten Druck, will immer gewinnen. Ich denke, es ist in dieser Saison noch einiges möglich.“ Das Rückspiel gegen den FHC findet am 12. April in der Arena Leipzig statt. Anpfiff ist um 19.30 Uhr. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

 

 

HCL

: Visser 10/4, Augsburg 1, Müller 3, Reiche, Kramer , Bont , Schülke, Schulze 2, Kudlacz 9/3, Lang 2, Hubinger 2, Möschter 1, Windisch, Plöger.

 

Göppingen

: Hegemann, Jankovic, Brugger, Scheffknecht 2, Dolder, Daniels 5/4, Weigelt 1, Dinkel 2, Leppert 5, Vojtiskova 4, Janeckova 1.

 

Siebenmeter

: HCL: 7/7, Göppingen: 4/4

 

Zuschauer

:  2296

Anne Grimm

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