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Ohne Mühe: HC Leipzig zieht ins Achtelfinale des Europapokals ein

EHF-Cup Ohne Mühe: HC Leipzig zieht ins Achtelfinale des Europapokals ein

Erfolgreicher Abschluss für den HC Leipzig im letzten Spiel vor Weihnachten: Mit den eigenen Fans im Rücken ließ das Team von Trainer Norman Rentsch RK Zagorje auch im Rückspiel keine Chance. Zwischendurch stand gar ein Zehn-Tore-Vorsprung auf der Anzeigentafel.

HCL feiert den Sieg gegen Zagorje (Archivbild)

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Der HC Leipzig bleibt nach zwei nie gefährdeten Siegen gegen RK Zagorje im internationalen Geschäft vertreten. Mit dem 34:25 (17:9)-Erfolg gegen den slowenischen Vizemeister ist die Mannschaft von Trainer Norman Rentsch am Samstag souverän ins Achtelfinale des EHF-Cup eingezogen. Vor 1768 Zuschauern avancierten Alexandra Mazzucco, Anne Hubinger und Michelle Urbicht mit je fünf Treffern zu den erfolgreichsten Torschützinnen des Gastgebers. „Das war heute eine super Mannschaftsleistung“, freute sich Kapitän Karolina Kudlacz-Gloc und ergänzte: „Es haben auch viele Spielerinnen eine Chance bekommen, die sonst nicht so viel spielen dürfen.“
 
Im Hinspiel am Donnerstag hatte der HCL ein 26:17 vorgelegt und sich ein beruhigendes Polster verschafft. Bereits am Dienstag findet die Auslosung für die nächste Runde statt.
 
Die Blau-Gelben legten los wie die Feuerwehr und führten nach fünf Minuten mit 4:1. Nationalspielerin Mazzucco hatte zu diesem Zeitpunkt bereits drei Tore erzielt. Anders als im Hinspiel ließ der HCL diesmal nach einer starken Anfangsphase nicht locker und erhöhte auf 8:1. Erst nach zehn Minuten kassierte der Gastgeber seinen zweiten Gegentreffer.
 
Leipzig traf weiter nach Belieben. Michelle Urbicht über außen, Kapitän Kudlacz-Gloc per Hüftwurf. Der Lohn war eine 12:5-Führung. Coach Rentsch wechselte fleißig, brachte die junge Franziska Peter auf Rechtsaußen sowie Franziska Mietzner im Rückraum. „Das war fast eine perfekte Vorstellung in der ersten Halbzeit“, lobte Kudlacz-Gloc.

Auch im Rückspiel in Leipzig ließ der slowenische Vizemeister RK Zagorje Federn. Der HCL dominierte die Partie und steht nun im Achtelfinale des EHF-Cup. (Bilder: Christian Modla)

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Nach der Pause brauchte der HCL ein wenig Anlaufzeit, um wieder in Schwung zu kommen. Die 17-jährige Peter verwandelte in der 38. Minute eiskalt einen Siebenmeter zum 19:12. Nationalspielerin Anne Hubinger stellte in der 41. Minute den ersten Zehn-Tore-Vorsprung her. Trainer Rentsch teste zudem das taktische Mittel einer siebenten Feldspielerin im Angriff. „Ich hätte mir generell noch ein bisschen mehr Euphorie von meinem Team gewünscht. Aber generell bin ich froh, dass wir so viel ausprobieren konnten“, sagte der HCL-Coach.
 
Im Tor stand inzwischen Nele Kurzke, die, wie zuvor auch Katja Kramarczyk, immer wieder mit tollen Paraden glänzte. Das Polster hielt Leipzig bis zum Ende aufrecht, ließ aber den letzten Biss vermissen, um noch ein richtiges Feuerwerk zu zünden. „Das Ergebnis ist in Ordnung. Aber wir kennen unser Leistungsniveau und wissen, dass das noch keine 100 Prozent waren“, sagte Torhüterin Katja Kramarczyk aber relativierte: „Das Wichtigste ist, dass wir in der nächsten Runde stehen und alle verletzungsfrei geblieben sind.“
 
Die nächste internationale Partie steigt bereits am Mittwoch in der Arena Leipzig. Dann trifft die Deutsche Nationalmannschaft mit sechs HCL-Handballerinnen im letzten Heimspiel vor der WM auf Polen um Kapitänin Karolina Kudlacz-Gloc.
 
Statistik:

HCL: Kramarczyk, Kurzke, Mazzucco 5, Peter 3, Hertlein 3, Schulze 4, Kludlacz-Gloc 2, Hubinger 5, Lang 4, Diehl, Minevskaja 1, Reißberg, Urbicht 5, Mietzner 1
7-Meter: HCL: 2/2 Zagorje: 1/1
Zuschauer: 1768

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