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Packende Schlussphase in Dortmund: HCL sichert sich gegen BVB Remis

Handball-Frauen Packende Schlussphase in Dortmund: HCL sichert sich gegen BVB Remis

Die Handballerinnen des HCL haben am Mittwochabend in Dortmund gegen den BVB in einer packenden Schlussphase ein Remis gesichert. Die Neuauflage des Pokalfinales von 2016 endete in einer packenden Schlussphase mit 22:22 (14:10).

Anne Hubinger (HCL) setzt sich gegen die frühere Mannschaftskollegin Anne Müller (BVB) durch. (Archivbild vom 2015er Auswärtsspiel - Da war auch der Rücken von Karolina Kudlacz-Gloc noch schmerzfrei.)

Quelle: Sebastian Brauner

Dortmund/Leipzig. Die Leipzigerinnen waren ohne Kapitän Karolina Kudlacz-Gloc angereist. Die polnische Nationalspielerin leidet seit Wochen unter Rückenschmerzen und konnte nicht richtig trainieren. Die westfälischen Gastgeberinnen um Ildiko Barna auf der Trainerbank gingen rasch mit zwei Toren in Führung. Nach fünf Minuten gelang Anne Hubinger der erste Treffer für die Blau-Gelben. Zunächst dominierten auf beiden Seiten die Abwehrreihen das Spiel auf der Platte, entsprechend zäh ging es voran. Der BVB legte vor, der HCL zog nach.

17 Minuten waren absolviert, da waren die Leipzigerinnen erstmals gleichauf (6:6). Zwei Minuten später ging das Team von Coach Norman Rentsch in Führung (7:8) und gab diese bis zur Halbzeit nicht mehr her. Die Gäste ließen sich dabei auch nicht von einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Hildigunnur Einarsdóttir, noch von den Bodenkontakten von Saskia Lang aus der Ruhe bringen. Mit hohem Tempo und der daraus resultierenden 14:10-Führung ging der HCL in die Pause. Für Dortmund war dabei eine gute Bekannte am erfolgreichsten: Anne Müller erzielte vier Treffer.

Zähen Minuten folgt druckvoller Schlussspurt

Nach dem Seitenwechsel stand bei beiden Mannschaften wieder konzentrierte Defensiv-Arbeit im Vordergrund. Trotz Überzahl – Virag Vaszari setzte zwei Minuten aus – kam der HCL nicht über die 15-Tore-Marke hinaus. In den ersten zehn Minuten fielen ganze zwei Treffer auf beiden Seiten. Danach kam der HCL in Schwung: Lang, Hubinger und Shenia Minevskaja punkteten, auch Alexandra Mazzucco kam erfolgreich zum Abschluss. Doch auch der BVB machte gehörig Druck: Anne Müller traf in der 50. Minute zum sechsten Mal zum 19:20. Durch die aggressive Deckung kamen die Leipzigerinnen kaum mehr durch. Zehn Minuten vor Abpfiff stand es 20:20.

Hatte Kapitän Katja Kramarczyk die Lage im Leipziger Kasten über weite Strecken souverän im Griff, bekam Nele Kurzke zum Ende hin ihre Chance und glänzte mit starken Paraden. Einen fälligen Siebenmeter verwandelte Hubinger in der 56. Minute zur erneuten Führung. Dortmund kassierte weitere zwei Minuten und eine gut aufgelegte Anne Hubinger jagte ihren 10. Treffer zum 20:22-Stand in die Maschen des BVB-Gehäuses.

Packendes Finale zwischen BVB und HCL

Kaum sind die Westfalen wieder vollzählig, gab es auch auf Gastgeber-Seite einen Siebenmeter: Svenja Huber gelang der Anschlusstreffer. In der 60. Minute trat auch Anne Hubinger nochmals an den Kreis. Der Siebenmeterwurf ging an den Pfosten. Dortmunds Trainerin Barna nahm eine Auszeit und die Keeperin vom Feld. Mit massiver Offensiv-Power gelang dem BVB fünf Sekunden vor Abpfiff der Ausgleich. Aber Norman Rentsch zückte seinerseits den grünen Karton, forderte eine letzte Auszeit. Doch den letzten Wurf konnte Nationaltorhüterin Clara Woltering noch spektakulär entschärfen. Mit 22:22 teilen sich beide Mannschaften die Punkte.

joka

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