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Sieg im Ostderby: HC Leipzig schlägt FHC Frankfurt/Oder – Ania Rösler im Krankenhaus

Sieg im Ostderby: HC Leipzig schlägt FHC Frankfurt/Oder – Ania Rösler im Krankenhaus

Leipzig. Die Handballerinnen des HC Leipzig haben sich im Ostderby gegen den FHC Frankfurt Oder durchgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen gewann am Sonntag in der Arena Leipzig mit 27:24 (16:9).

Damit sind die Leipzigerinnen in der Bundesliga als einzige Mannschaft ungeschlagen. Den Erfolg hat sich der HCL aber teuer erkauft, die Verletztenliste wurde noch einmal länger.

Ania Rösler musste nach einem Foul in der 45. Minute mit Ausfallerscheinungen ins Krankenhaus gebracht werden. Im Spiel am Sonntag hatte sich zudem Saskia Lang den Zeigefinger der Wurfhand ausgekugelt.

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Leipzig. Die Handballerinnen des HC Leipzig haben sich im Ostderby gegen den FHC Frankfurt Oder durchgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Stefan Madsen gewann am Sonntag in der Arena Leipzig mit 27:24 (16:9). Damit sind die Leipzigerinnen in der Bundesliga als einzige Mannschaft ungeschlagen. Einziger Wermutstropfen: Ania Rösler musste ins Krankenhaus gebracht werden.

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Gerade wegen der vielen Ausfälle freute sich HCL-Coach Madsen über die gewonnen zwei Punkte. „Ich bin einfach imponiert, über die fantastische Leistung der Mädels“, sagt der Däne, der froh sei, erst einmal zehn Tage spielfrei zu haben. Dagegen war FHC-Trainer Dietmar Schmidt vor allem mit der ersten Halbzeit seiner Spielerinnen nicht zufrieden: „Wir haben uns zu viele Fehler geleistet, was zu einer Vorentscheidung führte“, kritisiert Schmidt, dessen Mannschaft sich in der zweiten Hälfte allerdings unheimlich gestrafft hätte. „Wir haben eine starken Kampf geboten und noch einmal alles gegeben. Aber das Ergebnis geht in Ordnung.“

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Ania Rösler liegt nach einem derben Foul verletzt am Boden. HCL-Kapitän Katja Schülke und Physiotherapeut Christian Markus tun ihr Bestes, um zu helfen.

Quelle: Christian Nitsche

Doch nicht nur die Frankfurterinnen leisteten sich Fehler. Beide Teams starteten nervös in das Ostderby. Erst in der vierten Minute markierte Frankfurts Top-Torjägerin Franziska Mietzner den ersten Treffer der Partie. Während sich Leipzig im Anschluss jedoch fing und bis zur achten Minute einen kleinen 4:1-Vorsprung erspielte, fand Frankfurt noch immer nicht ins Spiel. Schmidt reagierte und nahm eine frühe Auszeit – mit Erfolg. Die Gäste kämpften sich wieder auf 6:7 (15.) heran. Allerdings profitierten die Frankfurterinnen bei ihrer Aufholjagd auch von Unkonzentriertheiten der Leipziger.

Doch die hatten ihre kurze Schwächephase schnell überwunden. Obendrein steigerte sich Kapitän Katja Schülke im Tor. Die Nationalkeeperin entschärfte mehrere Bälle der Frankfurter, sodass Leipzig bis zur 23. Minute auf 12:6 davonzog.

Einzig Mietzner bekam der HCL nicht in den Griff. Allein sieben der neun Frankfurter Tore warf die Rückraumspielerin in der ersten Hälfte.

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Saskia Lang kugelte sich den Zeigefinger an der Wurfhand aus.

Quelle: Christian Nitsche

Zunächst baute Leipzig nach dem Seitenwechsel seinen Vorsprung weiter auf 23:15 (44.) aus. Doch nachdem Ania Rösler eine Minute später bei einem Foul verletzt wurde, brach Leipzig ein. Frankfurt bestrafte die technischen Fehler des HCL sofort und kämpfte sich zehn Minuten vor Schluss bis auf vier Tore heran (20:24). „Das nehme ich auch auf meine Kappe“, kritisiert sich Saskia Lang selbst. „Ich habe viel zu überhastet abgeschlossen und einfache Tore wie Siebenmeter nicht gemacht.“ Leipzig ließ sich allerdings nicht verunsichern und hielt den Sieg in der Schlussphase fest. „Ich glaube das liegt daran, dass jede Einzelne so fit ist. Vor allem physisch“, freut sich die mit zehn Treffern beste HCL-Torschützin des Spiels.

HCL:

Schülke, Plöger – Haugen, Lyksborg (3), Augsburg (3), Müller (1), Hellriegel, Schulze (2), Rösler (4/3), Lang (10/3), Hubinger (4), Mazzucco, Windisch

FHC:

Herrmann, Burrekers – Mietzner (13/5), Nega, Scheinder, Wegner, Hering (4), Gubernatis (2), Scheidemann, Eickhoff (1), Kramer, Beier (4)

Anne Kunze

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