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Slowenischer Meister stoppt HCL – erste Leipziger Niederlage seit elf Spielen

Slowenischer Meister stoppt HCL – erste Leipziger Niederlage seit elf Spielen

Leipzig. Die famose Erfolgsserie des HC Leipzig ist zu Ende. Nach elf Siegen am Stück unterlag die Mannschaft von Thomas Örneborg am Sonntag dem internationalen Top-Team RK Krim Mercator mit 23:27 (10:13).

Im ersten Champions-League-Heimspiel der Saison war Karolina Kudlacz mit sieben Toren am treffsichersten. Der HCL stemmte sich lange mit aller Kraft gegen die Niederlage.

 

Obwohl der slowenische Meister als Favorit in die Leipziger Arena gekommen war, blickte man nach der Niederlage beim HCL in viele unzufriedene Gesichter. „Im Angriff hätten wir einfach cleverer sein müssen. Da war heute mehr drin“, ärgerte sich Maura Visser. Kudlacz fügte hinzu: „Wir hatten immer die Hoffnung, das Spiel noch zu gewinnen. Natürlich bin ich enttäuscht.“

 

Gänsehaut und tolle Atmosphäre

Zwei Jahre hatten die Leipziger Fans keine Champions-League-Spiele mehr in der Arena erlebt. Aber am Sonntag war es soweit, die Ränge mit fast 4000 Zuschauern gut gefüllt wie lange nicht. Gänsehaut-Atmosphäre kam auf, als die Hymne der Königsklasse ertönte.

 

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Leipzig. Die famose Erfolgsserie des HC Leipzig ist zu Ende. Nach elf Siegen am Stück unterlag die Mannschaft von Thomas Örneborg am Sonntag dem internationalen Top-Team RK Krim Mercator mit 23:27 (10:13). Im ersten Champions-League-Heimspiel der Saison war Karolina Kudlacz mit sieben Toren am treffsichersten. Der HCL stemmte sich lange mit aller Kraft gegen die Niederlage.

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Kapitänin Kudlacz traf zum 1:0, die Halle tobte. Leipzig packte in der Abwehr ordentlich zu, trotzdem gingen die Gäste aus Slowenien beim 3:2 erstmals in Führung. Die Örneborg-Sieben ließ sich nicht abschütteln, nach knapp 20 Minuten nahm der HCL-Coach beim 7:9 die erste Auszeit. Das Tempo auf dem Parkett war hoch, kleine Fehler wurden vom Vorjahres-Halbfinalisten der Champions League sofort bestraft.   

 

Leipzig lässt zu viele Möglichkeiten liegen

 

Die Leipzigerinnen vergaben zu viele schön heraus gespielte Chancen. Auch der Pfosten war nicht gerade der beste Freund des HCL. „In einigen Situationen hatten wir bei Leipzigs Pfostentreffern richtig Glück“, sagte Krims Nina Wörz, die sechs Jahre lang selbst das HCL-Trikot trug. Die ehemalige deutsche Nationalspielerin, die seit 2006 das erste Mal wieder in der Arena auflief, traf vier Minuten nach der Pause zum 16:12 für Ljubljana. „Wir wussten, dass es vor dieser Kulisse schwer wird. Deswegen sind wir umso glücklicher über den Sieg“, sagte Wörz.  

Kudlacz und Co. steckten nicht auf. Beim 19:21 wurde es noch lauter in der Halle. Der HCL und seine Fans witterten Morgenluft, die Spannung hielt bis zur 55. Minute. Die Kapitänin verpasste mit einem verworfenen Siebenmeter beim 21:23 den Anschluss. Leipzig kassierte im Gegenzug das vorentscheidende 21:24. Trotzdem bedankten sich die Fans am Ende einer hochklassigen Partie mit stehenden Ovationen. Örneborg resümierte: „Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir heute eine gute Chance gehabt, Krim zu schlagen. Nun ist der erste Platz in der Gruppe an Ljubljana so gut wie vergeben. Wir wollen den zweiten.“

Statistik:

 

HCL:

Herrmann, Plöger, Visser 1, Mazzucco , Augsburg 2, Müller A. 2, Bont 1, Kudlacz 7, Hubinger 1, Lang, Szwed Örneborg 4, Müller S. 5, Urbicht , Rösicke

 

Krim:

de Oliveira 2, Wörz 3, Mavsar 3, Bulatovic, Stefanisin, Lazovic-Varlec 7, Marincek, Torstensson 1, Irman, Tolnai, Penezic 4, Krpez 5, Zrnec, Manea 2, Vizitu

 

Siebenmeter:

HCL: 2/1 Krim: 2/2

 

Zuschauer:

3691

Anne Grimm

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