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Spannend bis zur letzten Minute – HC Leipzig bezwingt Frisch Auf Göppingen

Spannend bis zur letzten Minute – HC Leipzig bezwingt Frisch Auf Göppingen

Leipzig. Der HC Leipzig hat sich am Mittwochabend gegen Frisch Auf Göppingen einen mühevollen 23:21 (13:10)-Sieg erkämpft. Das Team von Trainer Stefan Madsen schaffte es in der Handball-Bundesliga der Frauen am siebten Spieltag erst in den Schlussminuten, sich gegen die Gäste aus Baden-Württemberg zu behaupten.

„Natürlich hätten wir höher gewinnen müssen. Aber wir haben Göppingen durch unsere Fehler stark gemacht. Am Ende bin ich froh, dass wir diese zwei Punkte geholt haben und durch diese schwere Periode mit den Verletzungspech durchgekommen sind“, sagte Madsen, dessen Team zunächst konzentriert begonnen hatte.

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Leipzig. Der HC Leipzig hat am Mittwochabend gegen Frisch Auf Göppingen einem mühevoll erkämpften 23:21 (13:10)-Sieg gefeiert. Das Team von Trainer Stefan Madsen schaffte es erst in den Schlussminuten sich gegen die Gäste aus Baden-Württemberg zu behaupten.

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Leipzig kam vor 1522 Zuschauern in der Arena aus einer aggressiven Deckungsarbeit heraus zu mehreren Ballgewinnen. Dadurch ging der HCL schnell mit 3:0 in Führung. Dagegen brauchte Göppingen bis zur achten Minute, ehe das Team von Trainer Aleksandar Knezevic erstmals die stark aufgelegte Katja Schülke im Tor überwand.

Doch wieder schlichen sich wie in den Partien zuvor im HCL-Angriff einfache Fehler ein, so dass die Baden-Württembergerinnen erst auf 3:4 herankamen und in der 15. Minute den 6:6-Ausgleich warfen. „Von da an hat man gemerkt, dass es ein Kampfspiel wird“, sagte Schülke. Nicht nur die sonst so sichere Torschützin Louise Lyksborg vergab zwei Kontertore. Auch Natalie Augsburg traf in der ersten Halbzeit von Linksaußen kein einziges Mal. „Bei 21 Gegentoren kann ich nicht meckern. Aber in der ersten Halbzeit haben wir allein sechs Hundertprozentige ausgelassen. Wenn wir die genutzt hätten, dann wäre es ein anderes Spiel gewesen“, ist Madsen der Meinung.

Kurz vor dem Seitenwechsel setzte sich Leipzig in einem Zwischenspurt auf drei Tore (13:10) ab. Nach der Pause fanden dann die Gäste allerdings besser in die Partie zurück und markierten durch einen Doppelschlag von Beate Scheffknecht den 13:13-Ausgleich. Auch in der Folge schaffte es Leipzig nicht, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Stattdessen blieb Göppingen hartnäckig dran. Erst in einer spannenden Schlussphase schaffte es Leipzig, sich wieder auf zwei Tore abzusetzen. „Wir sind in einer schwierigen Situation. Da können wir nicht jeden Tag eine Topleistung abrufen“, sagte HCL-Kapitän Schülke. „Und am Sonntag fragt keiner mehr, wie wir das Spiel gewonnen haben.“

Statistik:

HCL: Schülke, Plöger – Haugen, Visser (2), Lyksborg (3), Augsburg (2), A. Müller, Meier, Hellriegel, C. Müller, Schulze (2), Lang (7), Hubinger (6), Windisch (1).

FAG: Jankovic, Schulz – Scheffknecht (5), Dolder (1), Stellbrink (6/4), Daniels, Weigelt (2), Karolius (2), Dinkel, Kiedrowski, Leppert, Vojtiskova (5).

Anne Kunze

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