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Spannendes Spiel mit unglücklichem Ausgang: HC Leipzig verliert gegen Wolgograd

Spannendes Spiel mit unglücklichem Ausgang: HC Leipzig verliert gegen Wolgograd

Der HC Leipzig hat in dieser Saison die erste Niederlage in heimischer Halle kassiert. Am Sonntag unterlag das Team von Trainer Norman Rentsch in einer umkämpften Partie dem russischen Meister Dinamo Wolgograd mit 27:30 (14:14).

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Karolina Kudlacz im Duell mit Olga Akopian.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Damit büßt der HCL die Tabellenspitze der Champions-League-Gruppe A ein. Vor 2583 Zuschauern war Nationalspielerin Saskia Lang in der Arena Leipzig mit zehn Treffern erfolgreichste Torschützin.

Die gute Nachricht für Leipzig gab es bereits vor der Partie: Hypo Niederösterreich hatte am Samstag Krim Ljubljana bezwungen und damit die Gruppe A der Königsklasse wieder spannend gemacht. Der Weg für den Gruppensieg war damit eigentlich geebnet.  

Der HCL startete mit viel Tempo und einer 3:1-Führung. Doch nach einer Zwei-Minuten-Strafe für Luisa Schulze kassierte Leipzig in Unterzahl das 3:3. Den Gastgeberinnen unterliefen im Angriff zu viele technische Fehler. Norman Rentsch nahm beim 4:6-Rückstand eine Auszeit. Seiner Mannschaft gelang fast fünf Minuten lang kein Treffer. „Ich ärgere mich heute über zwei Sachen besonders. Erstens über die vergebenen Chancen im Angriff, zweitens darüber, dass wir in der Abwehr nicht genug zugepackt haben“, sagte Rentsch.

Wolgograd verlangte dem HCL alles ab. Der russische Meister packte in der Abwehr ordentlich zu, verhinderte auch die Konter geschickt. Der Rückstand blieb vorerst bei zwei Toren. Ab der 20. Minute kämpften sich die Gastgeberinnen wieder in die Partie. Grund dafür waren taktische Umstellungen in der Abwehr, gute Paraden von Katja Schülke und eine kaltschnäuzige Saskia Lang im Angriff. Vor der Pause hielt der HCL trotz doppelter Unterzahl das Unentschieden.  

Die zweite Hälfte blieb spannend. In der 42. Minute geriet Leipzig beim 18:20 mit zwei Toren ins Hintertreffen. Doch Karolina Kudlacz und Co. steckten nicht auf und konterten zum 21:20. Wolgograd traf im Angriff dann die besseren Entscheidungen und legte bis zur 53. Minute zum 26:23 vor. „Von unseren Leistungsträgern hatten heute viele nicht ihren besten Tag“, nannte der HCL-Trainer einen Grund für die Niederlage.

Rentsch probierte es in der Schlussphase gleich mit zwei Auszeiten. Seine Mannschaft konnte noch einmal auf 27:28 verkürzen. Mehr ließ Wolgograd nicht zu. „Wir sollten jetzt nach zwei knappen Niederlagen keinen Krisenstand ausrufen“, sagte Topscorerin Lang und ergänzte: „Natürlich sind die Schmerzen heute beim nach Hause gehen größer als in den letzten Wochen.“

Bereits am Mittwoch empfängt der HCL zum letzten Heimspiel vor dem EM-Pause den Bundesliga-Konkurrenten und Tabellennachbarn TuS Metzingen. „Da müssen wir wieder gewinnen. Sonst sieht es mit der Meisterschaft nicht mehr so prall aus“, sagt Lang.

HC Leipzig:

Schülke, Roth - Visser 6/3, Mazzucco 1, Müller 1, Hertlein, Schulze 5, Kudlacz 3, Hubinger 1, Lang 10, Ioneac, Urbicht

Wolgograd:

Sedoykina, Titovskaya - Milova, Golikova, Kochetova 6, Frolova, Gace 5, Fanina 1, Akopian 9, Dimitrieva 8, Danshina, Vedekhina 1, Petrova, Chopikyan, Peche, El Ghaoui

Siebenmeter:

HCL 4/3, Wolgograd 5/5

Zeitstrafen:

HCL 5 (rote Karte für Luisa Schulze), Wolgograd: 4

Zuschauer:

2583

Anne Grimm

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