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Thüringer HC demütigt HC Leipzig im Handball-Spitzenspiel – 17 Tore Unterschied

Thüringer HC demütigt HC Leipzig im Handball-Spitzenspiel – 17 Tore Unterschied

Die Handballerinnen des HC Leipzig sind im Bundesliga-Spitzenspiel am Mittwochabend vom ärgsten Konkurrenten Thüringer HC mit 45:28 (22:12) deklassiert worden.

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Im Spitzenspiel der Handball-Bundesliga unterlag der HC Leipzig am Mittwochabend (19.02.2014) beim Thüringer HC mit 28:45.

Quelle: Sebastian Brauner

Bad Langensalza. Damit bleibt der Titelverteidiger in der Liga ungeschlagen und baute seinen Vorsprung auf den Tabellenzweiten Leipzig auf sechs Punkte aus. Alexandrina Barbosa war in der mit 1100 Zuschauern ausverkauften Salza Halle für den Gastgeber mit elf Toren am erfolgreichsten. Bei den Gästen traf Karolina Kudlacz sieben, Anne Hubinger sechs Mal.

Der HC Leipzig führte schnell mit 2:0 und überraschte Thüringen mit einer offensiven Deckung. Doch nach fünf Minuten riss der THC die Partie an sich. Der Mannschaft von Herbert Müller gelang nun fast alles, Leipzig nichts mehr. Der deutsche Meister traf aus jeder Lage, während Leipzigs Torhüterin Melanie Herrmann keine Hand an den Ball bekam. Nach 25 Minuten hatte Thüringen den Abstand beim 19:9 erstmals auf zehn Tore ausgebaut. Leipzig vergab immer wieder klare Chancen.

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Bad Langensalza. Die Handballerinnen des HC Leipzig sind im Bundesliga-Spitzenspiel am Mittwochabend vom ärgsten Konkurrenten Thüringer HC deklassiert worden. Am Ende stand ein Unterschied von 17 Toren auf der Anzeigetafel. Damit bleibt der Titelverteidiger in der Liga ungeschlagen und baute seinen Vorsprung auf den Tabellenzweiten Leipzig auf sechs Punkte aus. Die Gäste vergaben immer wieder klare Chancen.

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Trotz der Champions-League-Belastung gönnte sich der Thüringer HC auch in Halbzeit zwei keine Auszeit, sondern erhöhte die Führung. In der 39. Minute bahnte sich beim 14:28 Rückstand die Blamage für Leipzig bereits an. Obwohl der THC nun fleißig wechselte, bekamen die Gäste keinen Zugriff mehr auf die Partie und gingen unter.

„Ich habe so etwas mit dem HCL noch nicht erlebt“, sagte eine enttäuschte Anne Hubinger mit Blick auf die 45 Gegentore. „Wir haben wieder einmal gegen uns selbst verloren. Sobald ein paar Sachen falsch laufen, bricht bei uns alles zusammen.“ Die Meisterschaft will die Rückraumspielerin noch nicht abschreiben, weiß aber um die Schwere der Aufgabe: „Wir müssen jetzt noch zwei Mal gegen den THC spielen – und der ist der Maßstab. Wenn man es nicht schafft, gegen den zu gewinnen, wird man auch kein Meister.“

Dass die Leipzigerinnen und die Thüringerinnen derzeit nicht auf Augenhöhe spielen, deutet auch Trainer Max Berthold an: „Wir haben es nur zehn Minuten lang geschafft dagegenzuhalten.“ Nach der Niederlage gegen Oldenburg Anfang Februar müsse das Team nun aber aufpassen, nicht in einen Abwärtsstrudel zu geraten.

In einer deutlich komfortableren Position befindet sich THC-Trainer Herbert Müller. Der konnte das Ergebnis vom Mittwochabend noch gar nicht richtig fassen: „Das war eine Handball-Demonstration. Wenn wir diese Leistung weiterhin abrufen können, werden wir auf jeden Fall Meister.“

Das nächste Spiel für den HCL steht am Sonnabend (19.30 Uhr) in Metzingen an. Es ist die vorletzte Partie in der Hauptrunde. In der anschließenden Meisterrunde spielen die sechs bestplatzierten Teams der Tabelle um den Titel. Die bisherigen Punkte bleiben dabei erhalten.

HC Leipzig:

Herrmann, Roth, Visser (2/1), Mazzucco (4), Anne Müller (2), Bont, Schulze, Kudlacz (7), Hubinger (6), Lang (2), Susann Müller (2), Rösike, Reimer (3)

Thüringer HC:

Krause, Eckerle, März, Nadgornaja (5), Frey (5), Smeets (1), Snelder (4), Luzumova (7), Engel (2), Blase, Mietzner (2), Huber (8), Barbosa (11)

Zuschauer:

1100

Anne Grimm, dpa / maf

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