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VfL Oldenburg demütigt Leipzig erneut

39:28-Niederlage VfL Oldenburg demütigt Leipzig erneut

Erneut bittere Niederlage gegen Oldenburg: Der HC Leipzig hat am Sonntag im hohen Norgen gegen den VfL mit 28:39 (11:20) deutlich verloren. Wie im Hinspiel fanden die Messestädterinnen keine Mittel gegen angriffs- und abwehrstarke Gastgeberinnen.

HC-Leipzig Trainer Norman Rentsch (Archivbild)

Quelle: Christian Modla

Oldenburg/Leipzig. Revanche misslungen: Der HC Leipzig hat am Sonntag in Oldenburg sehr deutlich mit 28:39 (11:20) verloren. Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison wollte das Team von Trainer Norman Rentsch eigentlich dazu nutzen, die 24:36-Niederlage aus dem Hinspiel auszubügeln. Doch es kam anders. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr unterliefen den Leipzigerinnen zahlreiche Fehler, die die Gastgeber konsequent ausnutzten. Einen rasch auf acht Tore angewachsenen Rückstand konnte der HCL nicht aufholen.

Nach dem Anwurf verwandelten zunächst beide Teams ihre ersten Angriffe, dann allerdings ließen sich die Leipzigerinnen vom VfL nach Lust und Laune auseinandernehmen. Ein Schema wiederholte sich dabei nahezu endlos: Der HCL kommt im Angriff nicht durch, verliert den Ball, Oldenburg reagiert mit weitem Anspiel nach vorne und Tempogegenstoß. Meist ist es dann VfL Toptorschützin Angie Geschke, die den Ball an Nicole Roth vorbei in die Maschen donnert. Nach sieben Minuten stand es 7:1 für die Gastgeberinnen.

Unglücklicherweise für den HCL brillierten die Oldenburgerinnen nicht nur im Angriff. Auch an Torhüterin Madita Kohorst führte kaum ein Ball vorbei. Anne Hubinger und Louisa Sturm versuchten das VfL Spiel an dieser Stelle mit robusten Blocks zu unterbrechen, sahen dafür gelbe Karten. Nach 18 Minuten lagen die Leipzigerinnen beim 15:5 zehn Tore hinten.

Eine zweite Auszeit von Trainer Norman Rentsch zeigte nun allerdings offenbar Wirkung. Im Schlussdrittel der ersten Hälfte schloss der HCL seine Abwehr deutlich besser. Zweimal Sturm und einmal Einarsdottir brachten Leipzig wieder etwas heran, es stand 15:8. Kleiner wurde der Abstand aber kaum, beim Stand 20:11 ging es in die Pause.

Auch in Hälfte zwei änderte sich an den Kräfteverhältnissen wenig. Die Leipzigerinnen versuchten sich im Spiel zu halten, konnten die Partie aber nicht drehen. Am Ende verlor der HCL mit elf Treffern Rückstand. Trotz der neunten Saisonpleite bleibt das Team aber Bundesliga-Fünfter. Der VfL steht nun punktgleich auf Rang sechs. Beste Werferin der Leipziger war Nationalspielerin Anne Hubinger mit elf Toren. Bei den Gastgeberinnen erzielten Angie Geschke, Inger Smits und Veronika Mala je acht Treffer.

Clemens Haug (mit dpa)

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