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Vierter Heimsieg in Folge: HC Leipzig müht sich gegen Göppingen zum Erfolg

Vierter Heimsieg in Folge: HC Leipzig müht sich gegen Göppingen zum Erfolg

Leipzig. Erster Streich gegen Göppingen: Der HC Leipzig hat die Frisch Auf Frauen am Sonntag vor 2389 Zuschauern hauchdünn mit 30:28 (15:16) bezwungen.

Die Partie stand bis zuletzt aus Messers Schneide. In neun Tagen treffen beide Teams im DHB-Pokal-Viertelfinale in Göppingen erneut aufeinander.

 

Mit Tempo und schönen Kombinationen startete der HCL in die Partie. Maura Visser traf vor den Augen ihres Freundes Philipp Pentke, Torhüter beim Fußball-Drittligisten Chemnitzer FC, zum 5:4. „Maura wird nach ihrer Verletzung immer besser. Aber die Mädels müssen das Spiel heute auch gewinnen“, sagte Pentke, der regelmäßig in der Leipziger Arena zu Gast ist.

Saskia Lang war nach ihrem auskurierten Infekt bestens aufgelegt, erhöhte auf 6:4 und 7:5. Doch Göppingen zeigte sich als Gegner auf Augenhöhe, ging beim 8:7 erstmals in Führung. Beim 8:9-Rückstand nahm das Leipziger Trainer-Gespann Wieland Schmidt und Max Berthold die erste Auszeit.

 

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Leipzig. HCL im Pokal gegen Frisch Auf Göppingen, das hat Tradition. Am Montag reisen die Leipzigerinnen nach Baden-Württemberg um ab 19 Uhr um den Einzug in die Halbfinal-Runde klar zu machen. HCL-Trainer Wieland Schmidt freut sich: „Außer 2013 haben wir in den letzten sechs Jahren irgendwie immer gegen Göppingen im Pokal gespielt.“

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Es blieb spannend und die Frisch Auf Frauen enteilten in der 21. Minute in Unterzahl sogar auf drei Treffer. „Ich hatte heute eine positive Anspannung in mir, weil ich wusste, dass der HCL gegen Göppingen immer Probleme hat“, sagte Marlene Windisch, die nach ihrem Wechsel im Sommer zum ersten Mal wieder in der Messestadt spielte.

 

Die Leipzigerinnen trafen einfach das Tor nicht mehr. Kapitänin Karolina Kudlacz beendete die Flaute zum 11:13 Anschluss. Susann Müller nahm Göppingens gefährliche Beate Scheffknecht in die Deckung und so kam der HCL bis zur Pause wieder auf einen Treffer heran.

 

In Halbzeit zwei musste eine Steigerung her. Leipzig wandelte den 15:16-Rückstand schnell in eine 18:16-Führung um. Beim 20:17 reagierte Göppingens Trainer mit einer Auszeit. Der HCL ging weiter energisch und konzentriert zu Werke und baute den Abstand bis zur 40. Minute auf 24:19 aus. „Weil wir in der zweiten Halbzeit so gut gestartet sind, konnten wir das Fundament für unseren Sieg heute legen“, sagte Leipzigs Alexandra Mazzucco, die das letzte und entscheidende Tor in der bis zum Ende umkämpften Partie erzielte.

 

Als die Gäste beim 26:24 in der 50. Minute noch einmal heran kamen, begann Leipzig wieder zu zittern. Scheffknecht verwandelte zum 27:26 und 28:27, Göppingen glich sogar zwei Minuten vor dem Ende noch einmal aus. Doch der HCL behielt die Nerven und beide Punkte in der heimischen Arena. Göppingens Trainer Vasile Oprea kündigte für das Pokalspiel am 27. Januar in Göppingen schon einmal einen heißen Kampf an: „Die Entscheidung heute war extrem knapp. Mit dieser Leistung können wir unser Heimspiel im Pokal sehr optimistisch angehen. Wir wollen unbedingt gewinnen.“

Statistik:

 

HCL:

Herrmann, Roth, Mazzucco 2, Bont , Kudlacz 7/1, Rösike, Lederer, Schulze 4/1, Visser 3, Müller S. 10/4, Hubinger, Lang 4  

 

Göppingen:

Jankovic, Tatalovic, Brugger, Scheffknecht 11, Windisch 1, Fialekova, Daniels, Weigelt 3, Dinkel 5/2, Kiedrowski 2, Leppert 6, Vojtiskova

 

7-Meter:

HCL: 5/5, Göppingen: 2/2

 

Zuschauer:

2389

Anne Grimm

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