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Zittern um den ersten Auswärtssieg: HC Leipzig erkämpft sich zwei Punkte in Metzingen

Zittern um den ersten Auswärtssieg: HC Leipzig erkämpft sich zwei Punkte in Metzingen

Eine Woche nach der Champions-League-Qualifikation ist der HC Leipzig in den Bundesliga-Alltag zurückgekehrt. Am Sonnabend waren die Handballerinnen bei TuS Metzingen gefragt – und auf dem Papier klare Favoritinnen.

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Maura Visser (M.) im Spiel des HC Leipzig gegen TuS Metzingen.

Quelle: Sebastian Brauner

Leipzig/Metzingen. Allerdings tat sich der vom Verletzungspech geplagte Pokalsieger lange Zeit schwer und musste um den Sieg zittern. Dank einer kämpferischen Leistung feierte der HCL aber schließlich doch den ersten Auswärtserfolg der Saison.  

Die Leipzigerinnen starteten engagiert in die Begegnung. Dass sie nicht frühzeitig davonzogen, hatte vor allem mit ihrem Wurfpech zu tun: Immer wieder trafen die Gäste nur den Pfosten – und Metzingen blieb dran. Mit einem Doppelschlag von Maura Visser und Luisa Schulze konnte der HCL nach gut zehn Minuten erstmals einen Abstand von zwei Toren herausspielen (5:3).

Doch zwei kurz hintereinander verhängte Zeitstrafen gegen Karolina Kudlacz und Isa-Sophia Rösike stoppten vorerst den guten Lauf der Blau-Gelben. Im Gegenzug glichen die „TusSies“ wieder aus.

Danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Erst kurz vor der Pause gelang es den Leipzigerinnen, wieder ein Zwei-Tore-Polster aufzubauen. Mit 14:12 ging es in die Kabinen.

HCL kämpft sich in spannender Schlussphase wieder heran

Die zweite Halbzeit verlief für die Favoritinnen aus Leipzig zunächst alles andere als nach Wunsch. Viele weitere Zeitstrafen, dazu erneut Pfostentreffer und ein verworfener Siebenmeter brachten das Team von Trainer Norman Rentsch in Bedrängnis. Über die Stationen 15:13 und 15:15 kam Metzingen heran, ging schließlich sogar mit bis zu drei Toren Vorsprung in Führung (18:21, 47. Minute).

Doch die Gäste bewiesen eine starke Moral – und die Zuschauer in der ausverkauften Ösch-Sporthalle sahen eine spannende Schlussphase. Vor allem Karolina Kudlacz übernahm Verantwortung. Ihre Treffer brachten den HCL wieder heran und drei Minuten vor dem Ende ging das Team durch ein Tor von Maura Visser erstmals wieder in Führung (25:24). Die „TusSies“ gaben nicht auf und hatten Sekunden vor Abpfiff per Freiwurf noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Doch es blieb bei einem knappen Leipziger 26:25-Sieg.

Am kommenden Sonnabend (4. Oktober) ist der HCL im DHB-Pokal gefragt. Bei Werder Bremen geht es dann um den Einzug in die dritte Runde.

maf

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