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Zittersieg im DHB-Pokal: HC Leipzig steht nach 23:22 bei Frisch Auf Göppingen im Final-Four

Zittersieg im DHB-Pokal: HC Leipzig steht nach 23:22 bei Frisch Auf Göppingen im Final-Four

Dank einer furiosen Aufholjagd ist der HC Leipzig am Mittwochabend ins Halbfinale des DHB-Pokals eingezogen. Der deutsche Rekordmeister gewann nach zwischenzeitlichem Sechs-Tore-Rückstand am Ende hauchdünn mit 23:22 (9:12) bei Frisch Auf Göppingen und qualifizierte sich damit für die Runde der besten vier Teams.

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Jubel beim HC Leipzig: Der deutsche Rekordmeister liegt in Göppingen lange hinten, holt sich am Ende aber doch noch den Sieg.

Quelle: Sebastian Brauner

Göppingen/Leipzig. Überragende Spielerinnen in den Leipziger Reihen waren Maura Visser mit elf Treffern und die eingewechselte Torhüterin Julia Plöger, die in der Schlussphase den Sieg für die Leipzigerinnen festhielt.

„Wir haben uns heute durchgekämpft“, sagte HCL-Spielerin Anne Müller nach der Partie. Coach Stefan Madsen musste zugeben: „Das war heute nicht unsere beste Leistung.“ Dabei sah es zu Beginn noch nach einer klaren Angelegenheit für den Favoriten aus der Messestadt aus. Beim Stand von 5:3 nach zwölf Minuten hatten die Gäste das Spiel zunächst im Griff, ließen dann aber immer mehr die Zügel schleifen. Mit cleveren Angriffen und einer soliden Defensive zog Göppingen bis zur Pause auf 12:9 davon. Vor allem Torjägerin Birute Stellbrink hatte mit insgesamt sieben Treffern maßgeblichen Anteil an der starken Vorstellung der Gastgeberinnen.

 

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Göppingen/Leipzig. Dank einer furiosen Aufholjagd ist der HC Leipzig am Mittwochabend ins Halbfinale des DHB-Pokals eingezogen. Der deutsche Rekordmeister gewann nach zwischenzeitlichem Sechs-Tore-Rückstand am Ende hauchdünn mit 23:22 (9:12) bei Frisch Auf Göppingen und qualifizierte sich damit für die Runde der besten vier Teams. Im Final-Four trifft der HCL nun auf den VfL Oldenburg.

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Auch zu Beginn der zweiten Hälfte fand der HCL nicht richtig ins Spiel. Göppingen stand zunächst kompakter und zog bis auf 15:9 (35.) davon. Im Schlussdrittel der Partie brachten die Leipzigerinnen das Göppinger Abwehrbollwerk aber nach und nach zum Bröckeln. Durch einen Doppelschlag von Anne Hubinger gelang der 19:19-Ausgleich (52.). In der hart umkämpften Schlussphase brachten drei Tore von Maura Visser den HCL schließlich auf die Siegerstraße. Der 22:23-Anschlusstreffer durch Beate Scheffknecht Sekunden vor Schluss konnte die Göppinger Niederlage nicht mehr verhindern.

HCL trifft im Final-Four auf den VfL Oldenburg

„Zwei so wichtige Spiele innerhalb weniger Tage sind wahrscheinlich mental ein Problem gewesen“, suchte HCL-Trainer Madsen nach einer Erklärung für die Zitterpartie. Erst am Montag war sein Team durch ein kräftezehrendes 26:20 (15:11) gegen Byasen Trondheim ins Europapokal-Halbfinale eingezogen. Damit hat der HCL nun in allen drei Teamwettbewerben beste Titelchancen.

Madsen war am Ende dennoch zufrieden, dass sein Team in Göppingen den Kampf angenommen hat. „Wir haben uns auch durch größere Rückstände nicht beirren lassen, sind toll zurückgekommen“, lobte er seine Mannschaft.

Im Final-Four-Turnier am 28. und 29. April in Göppingen trifft der HCL nun auf den VfL Oldenburg, wie die Auslosung am Abend ergab. Im zweiten Halbfinale spielt Bayer Leverkusen gegen den Buxtehuder SV. HCL-Manager Kay-Sven Hähner nahm das Ergebnis der Auslosung gelassen hin. „Wer am Ende Pokalsieger werden will, muss sowieso jeden schlagen“, sagte er.

Robert Nößler

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