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Aufsteiger verlieren in Bundesliga hoch - Füchse siegen

Handball Aufsteiger verlieren in Bundesliga hoch - Füchse siegen

Die Aufsteiger sind in der Handball-Bundesliga auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Leipzig und Eisenach verlieren mit zweistelliger Tordifferenz. EHF-Pokalsieger Füchse Berlin feiert den ersten Sieg. Ein Trio führt mit zwei Erfolgen.

Leipzig. Dem Höhenflug zum Auftakt folgte die Bruchlandung: Die Aufsteiger SC DHfK Leipzig und ThSV Eisenach haben in der Handball-Bundesliga mit zweistelliger Tordifferenz verloren.

Die Leipziger erlitten am Samstag in eigener Halle eine 21:32 (7:16)-Schlappe gegen MT Melsungen, nachdem sie noch am ersten Spieltag den HSV Hamburg mit 31:27 besiegt hatten. Und Eisenach, vor Wochenfrist 31:30-Sieger gegen den TuS N-Lübbecke, zog bei Frisch Auf Göppingen mit 21:31 (7:13) den Kürzeren.

"Man hat gesehen, welche Defizite seine Mannschaft noch hat, und Frisch Auf hat heute meiner Mannschaft die Grenzen aufgezeigt", bekannte Eisenachs Trainer Velimir Petkovic bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte.

An der Tabellenspitze stehen mit jeweils zwei Siegen nach zwei Spielen Melsungen, der SC Magdeburg und die SG Flensburg-Handewitt. Der DHB-Pokalsieger gewann am Sonntag beim Bergischen HC mit 29:22 (15:13). Dank der größeren Cleverness und acht Toren von Anders Eggert ließen sich die Flensburger auch von einem 17:18-Rückstand (40.) nicht beeindrucken und kamen zu einem überlegenen Erfolg.

Die Magdeburger gewannen beim TuS N-Lübbecke glücklich mit 29:28 (18:14), nachdem sie fünf Minuten vor Schluss noch mit 26:27 zurückgelegen hatten. "Ich bin immer zufrieden, wenn man zwei Punkte holt. Ich bin richtig stolz auf meine Spieler, meine Mannschaft, denn wir haben die meiste Zeit gut gespielt", anerkannte Magdeburgs Trainer Geir Sveinsson.

Nach Ex-Meister HSV Hamburg, der bereits am Freitag einen 37:28-Erfolg gegen den TBV Lemgo gefeiert hatte, kamen auch die Füchse Berlin zu ihrem ersten Sieg. Der EHF-Pokalsieger setzte sich bei der HSG Wetzlar mit 33:27 (15:13) durch. "Damit haben wir einen Fehlstart verhindert", erklärte Sportkoordinator Volker Zerbe erleichtert. Zum Auftakt hatten die Berliner unter ihrem neuen Trainer Erlingur Richardsson in Melsungen mit 20:23 verloren.

Erst am Mittwoch bestreiten die Titelfavoriten THW Kiel und Rhein-Neckar Löwen ihren zweiten Einsatz. Titelverteidiger Kiel empfängt die TSV Hannover-Burgdorf, der Vize-Meister aus Mannheim hat Eisenach zu Gast. "Da kann man von uns nichts erwarten. Aber wir fahren trotzdem dahin, um zu gewinnen", erklärte Eisenachs Rechtsaußen Dirk Holzner in einer Mischung aus Realitätssinn und Glaube an ein Wunder.

Für die Thüringer bleibt allein der Klassenverbleib das Ziel. Holzner, mit neun Treffern bester Torschütze seines Teams gegen Göppingen, setzt dabei auf Zeit und die heimische Werner-Aßmann-Halle. "Wir sind eine neue Mannschaft. Wir brauchen einfach noch ein paar Spiele, um uns einzuspielen. Wir haben gute Leute, und wenn einmal eingespielt sind, wird es schwer, uns gerade zu Hause zu schlagen", erklärte er.

dpa

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