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Bundesliga-Showdown: Flensburg vertagt Titelkampf

Handball Bundesliga-Showdown: Flensburg vertagt Titelkampf

Der Meister in der 50. Spielzeit der Handball-Bundesliga wird am letzten Spieltag gekürt. Die Flensburger hoffen auf einen Ausrutscher der Löwen beim Absteiger aus Lübbecke, was jedoch eher unwahrscheinlich ist.

Leipzig. Die Meisterschaftsentscheidung in der Handball-Bundesliga fällt am letzten Spieltag. Die SG Flensburg-Handewitt hat das Titelrennen mit dem 28:18 (16:13)-Sieg beim TVB 1898 Stuttgart weiter offen gehalten.

Da die in der Tabelle mit einem Zähler Vorsprung führenden Rhein-Neckar Löwen ihre Pflichtaufgabe daheim mit dem 27:23 (17:11) gegen Hannover-Burgdorf lösten, kommt es am kommenden Sonntag zum Showdown. Die Löwen müssen beim bereits abgestiegenen TuS N-Lübbecke antreten, die Norddeutschen spielen gegen daheim den Bergischen HC.

Doch so richtig glauben an den zweiten Titel nach 2004 können die Flensburger nicht, denn der Vorteil liegt klar bei den Löwen. "Wir haben unsere Arbeit gemacht. Es ist nicht einfach, es war unser 57. Spiel. Wir haben mit zehn Toren gewonnen, ich bin sehr zufrieden", bilanzierte SG-Coach Ljubomir Vranjes bei Sport1. Schon vor der Partie hatte die SG den Vertrag mit Kreisläufer Jacob Heinl um ein Jahr bis zum 30. Juni 2017 verlängert. Kresimir Kozina verlässt den Verein. Der Kroate wechselt in die Hauptstadt zu den Füchsen Berlin.

Die Berliner wahrten ihre Chance auf einen internationalen Startplatz mit dem 31:27 (16:14) gegen den EHF-Pokalsieger FA Göppingen. Ob diese Position für die Europapokal-Qualifikation reicht, ist allerdings noch ungewiss. Die Füchse, die mit den Nationalspielern Paul Drux und Fabian Wiede bis 2021 verlängerten, hoffen auf eine Ausnahmeregelung.

Der MT Melsungen schaffte bereits die Qualifikation für den Europacup und startete spontan ein Party-Kurztrip. "Keine Ahnung, was sie machen. Ich glaube aber, irgendwas, was der Kameradschaft dient", sagte MT-Coach Michael Roth. Er selbst bezahlte den 29:28 (13:10)-Erfolg beim Bergischen HC, durch den die Nordhessen nicht mehr vom vierten Platz zu verdrängen sind, mit einer Schulterverletzung beim Anfeuern. "Das war ein komischer Schmerz. Es fühlt sich nicht gut an", meinte der 54-Jährige.

dpa

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