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DHB-Frauen hoffen gegen Frankreich auf Coup

Handball DHB-Frauen hoffen gegen Frankreich auf Coup

Die Männer haben es mit dem EM-Titelerfolg vorgemacht. Nun wollen die deutschen Handballfrauen nachziehen. Durch eine Eliteförderung soll der Anschluss an die Weltspitze wieder hergestellt werden. Erst stehen aber die EM-Qualifikationsspiele gegen Frankreich an.

Bietigheim-Bissingen. Nur als Außenseiter gehen die deutschen Handballfrauen ins EM-Qualifikationsspiel gegen Frankreich. Trotzdem hofft das Team von Bundestrainer Jakob Vestergaard auf einen Coup.

"Wir brauchen eine super Abwehr und super Torfrauen, dann haben wir eine Chance", sagte der Däne. Nationalspielerin Susann Müller bezeichnete Frankreich als Favorit, aber "wir haben eine super Chance, gegen dieses Weltklasseteam zu gewinnen".

Vor der Partie am 9. März in Bietigheim-Bissingen liegen diese beiden Mannschaften mit je zwei Siegen an der Spitze der Gruppe 7. "Die Qualifikation für die Europameisterschaft ist unser klares Ziel", sagte Vestergaard. Das Rückspiel findet am 12. März in Nimes statt.

Derzeit ist die deutsche Frauen-Nationalmannschaft international nur zweitklassig. Die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio hat sie verpasst, so dass die Teilnahme an der EM 2016 ein Muss ist, um nicht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Damit die Frauen schon bei der Heim-WM 2017 wieder mit den Großen mithalten können, hat der Deutsche Handballbund (DHB) nun analog zu den Junioren auch für den weiblichen Nachwuchs ein Konzept für die Eliteförderung entwickelt.

Sportdirektor Wolfgang Sommerfeld stellte das Modell unter dem Motto "Den Nachwuchs stark machen" bei der Pressekonferenz vor. "Wir wollen Spielerpersönlichkeiten mit Siegermentalität", sagte er. 15 Spielerinnen der Jahrgänge 1996 bis 2000 werden speziell gefördert.

Der DHB, die Frauen-Bundesliga und die Vereine sollen bei dem Konzept miteinander kooperieren. Schwerpunkte der Eliteförderung sind eine gezielte individuelle Schulung, ein auf Talente zugeschnittenes Training und eine "duale Karriereplanung" mit einer Betreuung durch ein neues Mentoren-System.

dpa

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