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DHB-Frauen im WM-Test 31:31 gegen die Slowakei

Handball DHB-Frauen im WM-Test 31:31 gegen die Slowakei

Die deutschen Handball-Frauen haben auch in ihrem zweiten WM-Testspiel einen Sieg verpasst. Das Team kam in Umag gegen die Slowakei über ein 31:31 nicht hinaus. Zuvor hatte die DHB-Auswahl in Leipzig gegen Polen 30:31 verloren.

Umag. Die deutschen Handballerinnen haben auch das zweite Erfolgserlebnis auf dem Weg zur WM leichtfertig aus der Hand gegeben.

Zwei Tage nach der 30:31-Niederlage in Leipzig gegen den WM-Vierten Polen kam das Team von Bundestrainer Jakob Vestergaard im kroatischen Umag gegen den EM-Zwölften Slowakei trotz zwischenzeitlich klarer Führung über ein 31:31 (14:14)-Unentschieden nicht hinaus. "Ich hatte gedacht, wir wären schon einen Schritt weiter. Wir haben erneut erhebliche Probleme in der Abwehr gezeigt. Da wartet noch viel Arbeit auf uns", sagte Vestergaard. 

Bereits am folgenden Tag steht in Umag der finale WM-Test gegen Kroatien an. Genau eine Woche später startet die deutsche Mannschaft im dänischen Kolding gegen Frankreich in die Weltmeisterschaft. "Bis dahin müssen wir unsere Aggressivität in der Defensive deutlich erhöhen", sagte Rückraumspielerin Shenia Minevskaja.

Dass man gegen die Slowaken nicht noch verlor, lag vorrangig an den insgesamt 14 Paraden von Torfrau Woltering, die nur in der zweiten Hälfte eingesetzt wurde. Xenia Smits war mit acht Treffern beste Torschützin der DHB-Auswahl, Kim Naidzinavicius traf fünfmal. 

Nach einer zerfahrenen ersten Hälfte (14:14) mit vielen technischen Fehlern steigerte sich die neu formierte DHB-Mannschaft. Beim 20:16 (34. Minute) betrug der Vorsprung erstmals vier Tore, vor allem weil die Chancen konsequenter genutzt wurden als zu Beginn. Beim 30:24 (52.) schien die Partie entschieden, dann leisteten sich die Deutschen einen Fehlwurf nach dem anderen und verloren den Faden. Eine Minute vor dem Ende glich die Slowakei zum 31:31 aus, im letzten deutschen Angriff vergab Anne Hubinger die Siegchance.

Bei der WM in Dänemark (5. bis 20. Dezember) spielt die deutsche Mannschaft in Vorrundengruppe C gegen Frankreich, Argentinien, Brasilien, Südkorea und die Demokratische Republik Kongo. Ziel ist das Viertelfinale, was gleichbedeutend mit einem Ticket für ein Olympia-Qualifikationsturnier wäre.

dpa

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