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Die Protagonisten im Machtkampf beim DHB

Handball Die Protagonisten im Machtkampf beim DHB

Auch nach dem Krisentreffen in Kassel ist der Machtkampf im Deutschen Handballbund (DHB) um das Amt des Präsidenten und die Führungsriege nicht gelöst. Bis zum Außerordentlichen Bundestag am 26. September in Hannover soll eine Arbeitsgruppe einen Ausweg finden.

Kassel. Die Deutsche Presse-Agentur listet die wichtigsten Personen auf:

 

Bernhard Bauer: Der 64-Jährige ist im März nach eineinhalb Jahren als Präsident zurückgetreten. Nun will er in das Amt zurückkehren. Sein Heimatverband Württemberg soll dafür den Weg freimachen. Mit einem Antrag zur Abwahl aller Vizepräsidenten soll Bauers 2013 selbst gewählte Führungscrew gestürzt werden.

Andreas Michelmann: Der Oberbürgermeister von Aschersleben ist von einer sechsköpfigen Findungskommission zum Präsidentschaftskandidaten bestimmt worden. Bereits vor der Wahl Bauers 2013 war der 55-Jährige heißer Anwärter auf den DHB-Vorsitz. Zugunsten Bauers verzichtete er auf den Posten und ist Vizepräsident für Amateur- und Breitensport.

Bob Hanning: Der Vizepräsident für Leistungssport wird von Bauer als Grund für seinen Rücktritt genannt und gilt mittlerweile als dessen Intimfeind. Der 47 Jahre alte Manager der Füchse Berlin polarisiert. Als gut vernetzter Macher tritt er vielen auf die Füße, lebt aber 24 Stunden am Tag Handball und hat die volle Rückendeckung der Ligen.

Hans Artschwager/Gerd Tschochochei: Die Präsidenten der mächtigen, weil stimmgewaltigen Landesverbände Württemberg und Bayern sind größte Fürsprecher von Bauer. Von Württemberg ging der Antrag auf Abwahl der Vizepräsidenten aus. Tschochochei versandte über seinen Verband den Brief Bauers mit der angekündigten Kandidatur.

Uwe Schwenker: Der ehemalige Manager des THW Kiel ist als Präsident des Ligaverbandes HBL geachtet und meinungsstark und war bereits als Vermittler zwischen Bauer und Hanning aktiv. Wie sein Kollege Berndt Dugall von der Frauen-Bundesliga ist der 56-Jährige Vertreter des Leistungssports und steht unverrückbar zu Hanning.

Mark Schober: Der Generalsekretär des DHB ist als einziger Hauptamtler Mitglied im Präsidium. Dem 42-Jährigen kommt als Interimspräsident die schwierige Aufgabe zu, zwischen beiden konträren Lagern zu moderieren. Als ehemaliger Prokurist des Ligaverbandes und jetziger DHB-Angestellter kennt er beide Seiten.

dpa

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