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Jubiläum mit neuem Meister: Titel für Rhein-Neckar Löwen

Handball Jubiläum mit neuem Meister: Titel für Rhein-Neckar Löwen

Die 50. Saison der Handball-Bundesliga hat einen neuen Meister. Die Rhein-Neckar Löwen gewinnen ihren ersten nationalen Titel. Die Jubiläums-Spielzeit hat noch weitere erstaunliche Fakten geliefert.

Leipzig. Jubiläum mit neuem Champion: Die Rhein-Neckar Löwen sind in der 50. Saison der Handball-Bundesliga erstmals deutscher Meister. Am letzten Spieltag gewannen die Mannheimer beim TuS N-Lübbecke mit 35:23 (17:10) und sicherten sich ihren ersten nationalen Titel überhaupt.

Die Jubiläumssaison in Stichworten:

MEISTER: Die Rhein-Neckar Löwen sind der 13. deutsche Handball-Meister seit Einführung der Bundesliga 1966 und der 16. seit 1948. Mit 56:8 Punkten verwiesen sie die SG Flensburg-Handewitt (55:9) und den entthronten Titelverteidiger THW Kiel (50:14) auf die Plätze zwei und drei. Rekordmeister ist Kiel mit 20 Titeln.

INTERNATIONALE STARTPLÄTZE: In der Champions League spielen Meister Rhein-Neckar Löwen und der Zweite SG Flensburg-Handewitt sowie mit sehr großer Wahrscheinlichkeit der THW Kiel. Im EHF-Pokal starten Cupverteidiger Frisch Auf Göppingen, DHB-Pokalsieger SC Magdeburg und MT Melsungen als Meisterschafts-Vierter.

ABSTEIGER: Die Liga schon verlassen hat der HSV Hamburg. Der insolvente Club hatte im Januar den Spielbetrieb eingestellt. Mit Saisonschluss folgen nun der TuS N-Lübbecke als 17. (8:56 Punkte) und der ThSV Eisenach als 16. (10:54) aus sportlichen Gründen.

AUFSTEIGER: Nach jeweils nur einem Jahr Zweitklassigkeit kehren der HC Erlangen und der TSV GWD Minden in die Eliteliga zurück. Erstmals in der Bundesliga wird der HSC 2000 Coburg spielen. Das Team von Trainer Jan Gorr ist der 95. Verein in der Bundesliga seit der Gründung 1966. Coburg sicherte sich am Samstag Platz drei in der 2. Liga nur dank der besseren Tordifferenz gegenüber der punktgleichen TSG Ludwigshafen-Friesenheim. 

TRAINER: Vier Vereine haben in der Saison ihre Trainer gewechselt. Der TuS N-Lübbecke trennte sich im November von Goran Suton und verpflichtete nach einem Kurzeinsatz von Sportdirektor Zlatko Feric den ehemaligen Mindener Goran Perkovac. Beim ThSV Eisenach kam im März Gennadij Chalepo für Velimir Petkovic. Bennet Wiegert löste beim SC Magdeburg im Dezember Geir Sveinsson ab. Und im Januar übernahm bei HBW Balingen-Weilstetten Frank Bergemann das Amt von Markus Gaugisch, der im Dezember freigestellt worden war.

PROMINENTE ABGÄNGE: Die Handball-Bundesliga verliert zwei ihrer Aushängeschilder: Nationalmannschafts-Kapitän Uwe Gensheimer verlässt nach 13 Jahren die Rhein-Neckar Löwen und wechselt zu Paris St. Germain. Ebenfalls nach Frankreich zieht es Dominik Klein. Der Weltmeister von 2007 spielte zehn Jahre für den THW Kiel und läuft künftig für HBC Nantes auf.

DAUERBRENNER: Der VfL Gummersbach ist die einzige Mannschaft, die seit Liga-Gründung ununterbrochen dabei ist. 48 von 50 Spielzeiten hat der THW Kiel mitgemacht.

TORJÄGER: Torschützenkönig der Saison 2015/2016 ist Petar Nenadic. Der Rückraumspieler von den Füchsen Berlin markierte am letzten Spieltag elf Tore und verdrängte den Vorjahresbesten Robert Weber mit 229 Gesamttreffern von Rang eins.

ZUSCHAUER: Die Bundesliga hat an Anziehungskraft zugelegt. Der Zuschauerschnitt stieg von 4591 auf 4794 im Vergleich zur Vorsaison. 1 342 394 Zuschauer kamen insgesamt zu den Spielen. Im Vorjahr waren es zwar 1 570 147 Besucher, doch spielten auch 19 Teams statt 17 wie in dieser Saison nach dem Rückzug des HSV Hamburg.

dpa

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