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Löwen beim Final Four - Flensburg schlägt Leipzig

Handball Löwen beim Final Four - Flensburg schlägt Leipzig

Das Final Four im Handball ist perfekt. Nach Titelverteidiger Flensburg sowie Vorjahres-Finalist Magdeburg haben die Rhein-Neckar Löwen endgültig das Ticket gelöst. Komplettiert wird das Feld vom Bergischen HC.

Leipzig. Die Rhein-Neckar Löwen nehmen zum neunten Mal Anlauf auf den Pokalsieg. Die Mannschaft um Nationalkapitän Uwe Gensheimer gewann das Wiederholungsspiel gegen die MT Melsungen mit 26:23 (12:11) und qualifizierte sich als viertes Team für die Endrunde am 30. April/1. Mai in Hamburg.

Die Auslosung findet an diesem Freitag um 12.00 Uhr statt. "Es war das erwartet schwere Spiel. Wir hatten eine katastrophale Chancenverwertung", meinte Gensheimer, der drei Treffer beisteuerte. Vor 8903 Zuschauern in der SAP Arena war Patrick Groetzki (6) erfolgreichster Torschütze der Löwen. Bester Werfer bei Melsungen war Johannes Sellin (5/2).

In einer hektischen ersten Halbzeit spielten sich Löwen-Torhüter Mikael Appelgren und sein Melsunger Kollege Johan Sjöstrand mit zahlreichen Paraden in den Vordergrund. Danach agierten beide Team auf Augenhöhe. Dank einer starken Abwehrleitung setzten sich die Löwen dann aber entscheidend auf 22:17 (51.) ab.

Bereits im Dezember hatten sich beide Teams gegenübergestanden, die Löwen gewannen 22:21. Dem Siegtreffer des Vize-Meisters war damals allerdings eine Fehlentscheidung der Schiedsrichter vorausgegangen. Das Bundessportgericht des Deutschen Handball-Bundes (DHB) ordnete deshalb nach dem MT-Einspruch eine Neuansetzung der Begegnung an.

In der Bundesliga unterstrich die SG Flensburg-Handewitt erneut seine Titelambitionen und ließ sich nicht vom starken Aufsteiger SC DHfK Leipzig überraschen. Die Norddeutschen gewannen mit 35:28 (16:15) und haben mit 35:7 Punkten jetzt nur noch einen Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen sowie Verfolger THW Kiel (je 36:6). Die Linkshänder Lasse Svan (9) und Holger Glandorf (7) erzielten die meisten Tore für die SG, bei Leipzig traf Aivis Jurdzs siebenmal.

Der SC Magdeburg hat den Schwung vom EHF-Pokalsieg mit in die Liga genommen. Nur drei Tage nach dem knappen Erfolg in Bukarest gewann das Team von Trainer Bennet Wiegert gegen den abstiegsbedrohten TuS N-Lübbecke mit 33:21 (18:10). Beste SCM-Werfer waren Robert Weber (9/4 Tore) und Michael Damgaard (6). Bei den Gästen trafen Jens Bechtloff, Vuk Lazovic und Christian Klimek je dreimal.

dpa

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