Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Rhein-Neckar Löwen weiter auf Kurs Richtung Meisterschaft

Handball Rhein-Neckar Löwen weiter auf Kurs Richtung Meisterschaft

Zum Auftakt der Restrunde in der Handball-Bundesliga setzten sich die Rhein-Neckar Löwen mit 26:19 bei Frisch Auf Göppingen durch. Am Mittwoch geht es gegen Flensburg. Spielmacher Andy Schmid erwartet "einen Kampf auf Biegen und Brechen".

Leipzig. Die Handballer der Rhein-Neckar Löwen steuern weiter in Richtung erste Meisterschaft. Die Mannheimer gewannen ihr erstes Bundesligaspiel nach der Europameisterschafts-Pause bei Frisch Auf Göppingen mit 26:19 (13:9).

Am Mittwoch geht es für den Spitzenreiter dann gegen die drittplatzierte SG Flensburg-Handewitt. Löwen-Spielmacher Andy Schmid, der gegen Frisch Auf elf Treffer erzielte, erwartet "einen Kampf auf Biegen und Brechen". Die Löwen hoffen auf den Einsatz von Kim Ekdahl du Rietz. Der Schwede verletzte sich nach einem harten Einsteigen des Göppingers Zarko Sesum am Rücken.

Nach einem zähen Einstieg in die Partie steigerte sich im Baden-Württemberg-Derby vor allem die Abwehr der Gäste. Die Würfe, die dann noch aufs Tor kamen, wurden zumeist eine sichere Beute des glänzend aufgelegten Keeper-Duos Mikael Appelgren und Borko Ristovski. Im zweiten Spitzenspiel des Tages siegte der Tabellenvierte MT Melsungen 24:23 (10:10) beim Fünften Füchse Berlin. Petar Nenadic vergab beim Comeback seines Teamkollengen Paul Drux die letzte Chance zum Ausgleich der Berliner.

Dass auch "Magier" Andreas Wolff nicht zaubern kann, zeigte sich bei der Bundesliga-Niederlage seiner HSG Wetzlar beim abstiegsgefährdeten HBW Balingen-Weilstetten. Martin Strobel, der gemeinsam mit Wolff den Titel bei der EM in Polen gewonnen hatte, überwand den Schlussmann der europacupambitionierten HSG sieben Sekunden vor der Schlusssirene zum 27:26 (15:12).

So richtig ins Spiel fand Wolff erst in der umkämpften zweiten Halbzeit. Zuvor wurde der "Handballer des Jahres" Mitte der ersten Hälfte nach nur drei Paraden sogar kurz von Nikolai Weber ersetzt. Da auch die beiden anderen Wetzlaer Champions Jannik Kohlbacher und Steffen Fäth Mühe mit der starken Abwehr der Gastgeber hatten, fehlte es der HSG lange Zeit an der Konstruktivität.

Die zeigte überraschend Balingen, dessen neuer Coach Frank Bergemann in der EM-Pause auch ohne Neuzugänge wohl das richtige Konzept entwickelt hatte. Anders ist es kaum zu erklären, dass die Gastgeber trotz des erstmaligen Rückstandes zehn Minuten vor dem Ende nicht den Faden verloren und doch noch den Sieg perfekt zu machen.

Auch die Euphorie um ihren Europameister Niclas Pieczkowski brachte dem TuS N-Lübbecke nicht den ersten Saisonsieg. Gegen die TSV Hannover-Burgdorf hieß es 29:29 (16:18). Die Gäste legten vor, Lübbecke kam immer wieder zurück. Selbst eine Zwei-Tore-Führung nach 53 Minuten reichte den favorisierten Hannoveranern, bei denen sich die Europameister Kai Häfner und Erik Schmidt als Torschützen hervortaten, nicht. In den Schlusssekunden lag Lübbecke sogar vorn, doch Mait Patrail gelang doch noch der Ausgleich.

In den Abstiegsstrudel hat es nun auch Aufsteiger ThSV Eisenach gezogen. Die Thüringer verloren daheim gegen den TBV Lemgo 22:29 (9:13), womit sich das Gäste-Team von Trainer Florian Kehrmann zunächst ins gesicherte Mittelfeld absetzen konnte. Auch der TVB 1898 Stuttgart verschaffte sich durch das 25:23 (10:9) über den Bergischen HC etwas Luft.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Handball

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr