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Rio-Härtetest ohne mögliche Nachrücker Fäth und Weinhold

Handball Rio-Härtetest ohne mögliche Nachrücker Fäth und Weinhold

Die deutschen Handballer müssen bei ihrer olympischen Generalprobe auf die potenziellen Nachrücker Steffen Fäth und Steffen Weinhold verzichten.

Beim Vier-Nationen-Turnier EuroTournoi im französischen Straßburg sind die beiden Rückraumspieler aufgrund von Verletzungen nicht einsatzfähig.

Stuttgart. "Steffen Fäth kann noch nicht", sagte Bob Hanning, Vizepräsident Leistungssport im Deutschen Handballbund (DHB).

Der zu den Füchsen Berlin gewechselte Fäth hatte sich ende Mai einen Mittelhandbruch zugezogen und ist erster Nachrücker, sollte sich in der deutschen Mannschaft ein Spieler während des Olympia-Turniers verletzen. Der Kieler Steffen Weinhold hatte unmittelbar vor der Nominierung des Olympia-Kaders eines Muskelfaserriss erlitten. Für ihn prognostizierte Hanning eine mehrwöchige Pause.

Weinhold fliegt ebenso wie der nicht nominierte Torhüter Carsten Lichtlein (Gummersbach) auf Kosten des Verbandes nach Rio de Janeiro, dürfen dort aber ebenso wie Fäth nicht im Olympischen Dorf wohnen. Nach Auskunft des DHB können im Verletzungsfall Feldspieler bis zum Viertelfinale ausgetauscht werden, Torhüter bis zum Endspiel.

Beim EuroTournoi trifft Europameister Deutschland auf Dänemark und dann ist entweder Olympiasieger und Weltmeister Frankreich oder Afrikameister Ägypten der Gegner.

dpa

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