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Spitzentrio siegt weiter - Flensburg bezwingt SCM

Handball Spitzentrio siegt weiter - Flensburg bezwingt SCM

Die SG Flensburg-Handewitt hat die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga mit einem glücklichen 26:25-Heimsieg gegen den SC Magdeburg verteidigt. Der deutsche Vizemeister führt das Klassement vor den Rhein-Neckar Löwen und dem VfL Gummersbach an.

Im Spiel des GWE Minden bei den Füchsen Berlin kommt Steffen Fäth (l) für den Gastgeber zu einem Torwurf am Mindener Miladin Kozlina vorbei.

Quelle: Jörg Carstensen

Flensburg. Das Spitzentrio der Handball-Bundesliga hat sich auch am dritten Spieltag der neuen Saison keine Blöße gegeben.

Vizemeister SG Flensburg-Handewitt, Meister Rhein-Neckar Löwen und Altmeister VfL Gummersbach sind weiter ungeschlagen und führen das Klassement mit 6:0-Punkten an. Dahinter lauert Rekordmeister THW Kiel, der mit 6:2-Zählern allerdings bereits ein Spiel mehr absolviert hat.

Die Flensburger fanden beim 26:25 (10:13) gegen den SC Magdeburg mit einem überragenden Torhüter Dario Quenstedt eine Halbzeit lang überhaupt nicht ins Spiel. Auch nach dem Wiederanpfiff lief es anfangs nicht wirklich besser, so dass es bis in die Schlussphase hinein spannend blieb. Vier Sekunden vor Schluss rettete Kent Mahé den Flensburgern die zwei Punkte mit einem verwandelten Siebenmeter.

"Das war lange kein gutes Spiel von uns. Kampf, Wille und Leidenschaft haben entschieden", sagte Flensburgs Routinier Thomas Mogensen. Die Olympiasieger Henrik Toft Hansen und Lasse Svan erzielten mit jeweils sechs Treffern in der Flens-Arena die meisten Tore für das Team von SG-Trainer Ljubomir Vranjes, Matthias Musche traf mit sieben Toren für die Gäste am häufigsten. 

Den Neckar-Löwen gelang mit einem 30:26 (14:12) bei MT Melsungen die Revanche für die 23:25-Niederlage aus dem Vorjahr. Die Begegnung war lange offen, ehe Gudjon Valur Sigurdsson nach einem Pass von Hendrik Pekeler in der 54. Minute zum 28:22 und damit zur Entscheidung traf. Regisseur Andy Schmid war vor 4158 Zuschauern mit acht Treffern letztlich der Sieggarant für die Löwen.

Nach dem verpatzten Saisonauftakt hat der THW Kiel mit einem klaren 30:21 (16:14) gegen EHF-Pokalsieger Frisch Auf Göppingen wieder Tuchfühlung zur Spitze aufgenommen. Dabei erzielte Ex-Nationalspieler Christian Zeitz bei seinem von 10 000 Zuschauern umjubelten Comeback nach der Rückkehr aus Veszprem vier Tore. 

Gute Stimmung herrschte auch in Gummersbach, wo die Hausherren vor 2740 Zuschauern einen 31:27 (16:13)-Erfolg gegen Aufsteiger HSC 2000 Coburg feierten. Die Füchse Berlin ließen nach dem Sensations-Titel bei der Club-WM GWD Minden beim 36:26 (20:13) keine Chance.

Der SC DHfK Leipzig kassierte mit 23:25 (11:12) in heimischer Halle gegen den TSV Hannover-Burgdorf die erste Saisonniederlage. Vor 2907 Zuschauern war Maximilian Janke mit sechs Treffern erfolgreichster Leipziger Torschütze. Bei den Gästen traf Casper Ulrich Mortensen fünfmal.

dpa

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