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CAS sperrt russischen Leichtathletik-Trainer Mochnew

Sportpolitik CAS sperrt russischen Leichtathletik-Trainer Mochnew

Wegen des Besitzes und der Weitergabe von Dopingsubstanzen hat der Internationale Sportgerichtshof CAS den russischen Leichtathletik-Trainer Wladimir Mochnew mit sofortiger Wirkung für zehn Jahre gesperrt, teilte der CAS mit.

Der Court of Arbitration for Sport (CAS), der Internationale Sportgerichtshof, hat seinen Sitz in Lausanne.

Quelle: Frank May

Lausanne. Außerdem sperrte er die 24 Jahre alte 800-Meter-Läuferin Anastassija Basdyrjewa rückwirkend zum 24. August 2015 für zwei Jahre und strich all ihre Ergebnisse vom 23. April 2014 bis 24. August 2015. Weil der russische Leichtathletik-Verband suspendiert ist, hatte der Weltverband IAAF die Fälle direkt an den CAS übergeben.

Mochnew hatte auch die einst selbst gesperrte 800-Meter-Läuferin Julia Stepanowa betreut. Sie hatte mit ihren Aussagen in einer ARD-Dokumentation maßgeblich dazu beigetragen, dass Dopingpraktiken im russischen Sport aufgedeckt wurden, durfte aber nicht bei Olympia starten. Eine ARD-Dokumenation im März 2016 hatte den damals eigentlich gesperrten Mochnew dabei gezeigt, wie er weiterhin Nachwuchssportler betreute. In der CAS-Mitteilung hieß es, heimlich gemachte Aufnahmen seien als Beweismittel im jetzigen Verfahren zugelassen worden.

dpa

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