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Hallen-Abschied von Olympiasieger Mo Farah mit Europarekord

Leichtathletik Hallen-Abschied von Olympiasieger Mo Farah mit Europarekord

Auch in seinem letzten Rennen unter dem Hallendach demonstrierte Mo Farah, was für ein Ausnahmeläufer er ist. Der Brite verbesserte in Birmingham seinen sechs Jahre alten Europarekord über 5000 Meter.

Mo Farah gewann sein letzten Rennen in der Halle.

Quelle: David Davies

Birmingham. Standesgemäß hat sich Sir Mo Farah von der Hallen-Leichtathletik verabschiedet. Der viermalige Olympiasieger stellte im letzten Rennen seiner Karriere unter dem Dach noch einen Europarekord über 5000 Meter auf.

Beim World Series Meeting in Birmingham verbesserte der 33-jährige Brite in 13:09,16 Minuten die europäische Bestmarke des Franzosen Tahri Bouabdellah von 2010 (13:11,13 min).

Farah, der am Neujahrestag von der Queen in den Adelstand erhoben worden war, will nach den Heim-Weltmeisterschaften im August in London seine Laufbahn auf der Straße fortsetzen. "Ich kann es nicht ganz glauben, dass es mein letztes Rennen gewesen ist, aber ich hatte eine großartige Karriere in der Halle", sagte Farah. "Es ist seltsam, darüber nachzudenken und auf Wiedersehen zu sagen."

Ebenfalls in Europarekordzeit kam die Britin Laura Muir ins Ziel. Über 1000 Meter rannte sie 2:31,93 Minuten, die drittbeste jemals gelaufene Zeit unterm Hallendach über diese Distanz. Erst vor zwei Wochen hatte sie in Karlsruhe den Kontinental-Rekord über 3000 Meter geknackt.

Im Sprint sorgte Olympiasiegerin Elaine Thompson für eine der herausragenden Leistungen des letzten Meetings der World Indoor Series. Mit 6,68 Sekunden über 60 Meter verfehlte die Jamaikanerin den 24 Jahre alten Weltrekord der Russin Irina Priwalowa nur um sechs Hundertstelsekunden. Den Männer-Sprint entschied Ronnie Baker (USA) in 6,55 Sekunden für sich. Zweiter wurde Routinier Kim Collins (St. Kitts und Nevis) in 6,58 Sekunden.

Über die 60 Meter Hürden rannte der Brite Andrew Pozzi in 7,43 Sekunden die schnellste Zeit des Jahres. Auch über 800 Meter war zuvor keiner schneller als der US-Amerikaner Casimir Loxsom, der in 1:46,13 Sekunden Adam Kszczot aus Polen (1:46,17) schlagen konnte.

Die griechische Olympiasiegerin Ekatarina Stefanidi gewann den Stabhochsprung mit 4,63 Meter vor der Schweizerin Nicole Büchler (4,53). Deutsche Athleten waren wegen der parallel laufenden nationalen Titelkämpfe in Leipzig nicht am Start.

dpa

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