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IAAF entscheidet über Ausnahme-Startrecht für Russen

Leichtathletik IAAF entscheidet über Ausnahme-Startrecht für Russen

Der Weltverband IAAF entscheidet in Kürze über ein Olympia-Startrecht in Ausnahmefällen für russische Leichtathleten. Die Doping-Prüfungs-Kommission der IAAF will sich "Ende der Woche" treffen, um über die Anträge für die Zulassung zu internationalen Wettbewerben zu beraten, hieß es am Mittwoch.

Moskau. Die IAAF hatte den russischen Leichtathletik-Verband WFLA wegen systematischen Dopings von den Rio-Spielen suspendiert. Zugleich wurde aber Athleten, die außerhalb des Landes in einem unabhängigen Kontrollsystem eingebunden sind, die Möglichkeit eröffnet, unter neutraler Fahne bei den Olympischen Sommerspielen zu starten.

Bisher sollen zehn russische Leichtathleten eine Ausnahmegenehmigung bei der IAAF beantragt haben, sagte WFLA-Generalsekretär Michail Butow der Nachrichtenagentur TASS. Die Antragsfrist läuft am 4. Juli ab. Zu den Antragstellern gehört höchstwahrscheinlich auch Julia Stepanowa, die mit ihren Enthüllungen den Doping-Skandal in Russland aufgedeckt hat. Die russische 800-Meter-Läuferin möchte schon bei den Europameisterschaften in der kommenden Woche in Amsterdam starten.

dpa

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