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Obergföll: Nach Olympia 2016 ist Schluss

Leichtathletik Obergföll: Nach Olympia 2016 ist Schluss

Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll will ihre Karriere nach den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro beenden. "Im Moment ist das der Plan", sagte die 34-Jährige am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Peking.

Peking. g. Die Olympia-Zweite von 2012 bestätigte damit ihre Ankündigung in einem Interview, das sie dem "Hamburger Abendblatt" gab.

"Das ist eine Entscheidung, die wir beide zusammen getroffen haben. Es gibt doch nichts Schöneres, als bei Olympia aufzuhören", meinte ihr Ehemann, Bundestrainer Boris Obergföll. "Nächstes Jahr ist dann wieder WM, und dann kommt 2018 die EM in Deutschland. Bis dahin wäre es eine zu lange Zeit gewesen. Wir hatten viele schöne Jahre", betonte der ehemalige Weltklasse-Speerwerfer.

Nach einer Babypause - Sohn Marlon ist jetzt 14 Monate alt - hatte Christina Obergföll in diesem Jahr ihr Comeback gegeben. Als Zweite der deutschen Meisterschaften in Nürnberg erzielte die Offenburgerin mit 64,11 Metern ihre persönliche Saisonbestleistung. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Peking steht am Freitag die Qualifikation an. Obergföll ist Titelverteidigerin, sie macht sich aber keinen Druck. "Es ist jetzt kein Weltuntergang, wenn's nicht so klappt", sagte sie am Mittwoch, "weil ich in Rio noch mal 100 Prozent da sein möchte."

dpa

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