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Reus und Kohlmann: IAAF muss mehr gegen Doping tun

Leichtathletik Reus und Kohlmann: IAAF muss mehr gegen Doping tun

Deutschlands Sprinter Julian Reus wirft dem Leichtathletik-Weltverband IAAF zu wenig Engagement im Kampf gegen Doping vor. "Die IAAF kann mit ihren Mitteln sicher mehr im Dopingkampf tun als aktuell", sagte Reus am Mittwoch dem TV-Sender Sport1. Er fühle sich als Athlet nicht ernst genommen.

Berlin. n. Sportler gingen täglich an deren Leistungsgrenze. Deshalb müsse sich der Weltverband für gleiche Bedingungen bei den Wettkämpfen einsetzen.

Diskuswerfer Robert Harting hatte am Sonntag zusammen mit anderen deutschen Top-Leichtathleten ein Protestvideo gegen den IAAF ins Netz gestellt. Sie werfen dem Weltverband vor, das Dopingproblem in der Leichtathletik nicht konsequent genug anzugehen.

Auch die deutsche 800-Meter-Läuferin Fabienne Kohlmann fühlt sich hintergegangen. "Ich wünsche mir mehr Fairness und kann meinen Teil als saubere Athletin beitragen", sagte sie dem Internetportal Spox.com.

Der Leichtathletik-Weltverband hatte erst am Dienstag wegen auffälliger Werte bei Doping-Nachtests von den Weltmeisterschaften 2005 und 2007 Ermittlungen gegen 28 Athleten eingeleitet. Welche Sportler betroffen sind, teilte der Verband zunächst nicht mit. Die Mehrheit der Sportler hätten ihre Karriere beendet.

"Als ich von den neuen Erkenntnissen erfuhr, war ich sehr erschüttert, irgendwo auch genervt und frustriert", sagte Kohlmann. "Aber ich finde es wahnsinnig wichtig, dass solche Recherchen betrieben werden und will nicht, dass das aufhört."

dpa

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