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Russland hofft trotz Dopingskandals auf Olympia-Teilnahme

Doping Russland hofft trotz Dopingskandals auf Olympia-Teilnahme

Trotz zahlreicher Dopingfälle bleibt Russlands Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen im August in Brasilien ein wichtiges Ziel der stolzen Sportnation. "Unsere Aufgabe ist, alles in unserer Macht Stehende zu tun, damit unsere Sportler zu Olympia nach Rio fahren", sagte Sportminister Witali Mutko.

Moskau. o. Der russische Leichtathletikverband ist derzeit wegen eines Dopingskandals Wettkämpfen suspendiert. Mutko wollte sich später in Moskau mit Vertretern des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF) treffen, um über notwendige Reformen zu beraten, wie die Agentur Tass meldete.

Mutko betonte, die Sportler müssten aufhören, das verbotene Präparat Meldonium zu nehmen. Trainer und Ärzte hätten das seit Januar geltende Verbot der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gekannt. Bislang hat die WADA mehr als 100 Fälle registriert, viele davon bei russischen Spitzensportlern. Mutko erklärte: "Das ist nicht nur ein Problem Russlands, aber es ist ein Problem."

Kremlsprecher Dmitri Peskow stärkte ihm den Rücken. "Mutko wird weiterhin als Sportminister arbeiten", sagte er. Vize-Regierungschef Arkadi Dworkowitsch erklärte, das Sportministerium habe in der Dopingbekämpfung Fortschritte gemacht, hinsichtlich seiner Informationspolitik sei die Arbeit jedoch noch ungenügend.

dpa

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