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Abfahrts-Kugeln an Fill und Stuhec

Ski alpin Abfahrts-Kugeln an Fill und Stuhec

Den erhofften Podestplatz im letzten Abfahrtsrennen der Saison gab es für die deutschen Skirennfahrer zwar nicht, Andreas Sander aber überzeugte dennoch mit einer persönlichen Bestleistung. Die Trophäen sicherten sich eine Slowenin und etwas überraschend ein Südtiroler.

Der Abfahrts-Weltcup geht auch in diesem Jahr an den Italiener Peter Fill.

Quelle: Hans Klaus Techt

Aspen. Die zweite Abfahrtskugel für Peter Fill war für Skirennfahrer Andreas Sander keine Überraschung. "Man konnte es nach den Trainingsleistungen erwarten. Der Peter hat sich da brutal wohl gefühlt. Kjetil hat sich da schwerer getan", sagte Sander über die gelungene Aufholjagd des Südtirolers.

Als Tageszweiter hinter seinem Landsmann Dominik Paris sammelte er im abschließenden Abfahrtsrennen des WM-Winters genug Punkte, um den Norweger Kjetil Jansrud noch auf Rang zwei der Gesamtwertung zu verdrängen. "Danke, Danke, Danke", sagte Fill über die Lautsprecher. Schon im vergangenen Jahr war er der beste Abfahrer des Winters gewesen.

Für Weltmeisterin Ilka Stuhec dagegen war der Triumph eine ganz neue Erfahrung - allerdings wegen des großen Vorsprungs vor dem Rennen auch weniger überraschend. Mit ihrem Sieg ließ die Slowenin dann keinen Zweifel mehr aufkommen und holte sich nach der Glaskugel in der Kombinations-Wertung auch die in der Abfahrt. "Es kann nicht viel besser gehen. Ich bin sehr, sehr zufrieden", sagte Stuhec der ARD nach dem siebten Saisonsieg, der ihr bei noch 278 Punkten Rückstand auf Mikaela Shiffrin aus den USA weiterhin die Chance auf den Gesamtweltcupsieg lässt, wenn auch nur eine theoretische.

Für Sander selbst war das Rennen im US-Bundesstaat Colorado auch ein Erfolg. Als Sechster verbuchte er das beste Abfahrts-Ergebnis seiner Weltcup-Karriere und kann mit viel Selbstvertrauen in den Super-G am Donnerstag und danach in die Vorbereitung auf die Olympia-Saison starten. "Ich habe in der Abfahrt den erhofften Schritt gemacht und bin am Ende sehr zufrieden", meinte Sander, der dennoch seine Fehler in einigen Streckenabschnitten bemängelte. Auf Paris fehlten Sander am Ende ebenso wie Super-G-Weltmeister Erik Guay aus Kanada 0,31 Sekunden. Auf den Tagesdritten Carlo Janka aus der Schweiz war es nur ein Rückstand von 0,13 Sekunden.

Viktoria Rebensburg war mit ihrem achten Platz dagegen nur bedingt einverstanden. "Natürlich wäre es mir lieber gewesen, weiter vorne zu landen", sagte sie der ARD. "Die Ilka hat eine super Saison vorgelegt. Es gilt für uns alle daran zu arbeiten, näher an sie ranzukommen. Dann hoffe ich, dass es nächstes Jahr besser aussieht." Vor der Chance in der Vorbereitung auf Olympia den "Reset-Knopf" zu drücken startet Rebensburg beim Weltcup-Finale noch im Super-G am Donnerstag und dem Riesenslalom am Sonntag.

Für Thomas Dreßen dagegen ist sein starker Winter vorbei. Zum Abschluss belegte er Rang 16. Damit verpasste es der 23 Jahre alte Bayer, sich mit weiteren Weltcup-Punkten und einer noch besseren Ausgangssituation für die kommende Saison zu belohnen. Beim Weltcup-Finale bekommen nicht wie üblich die besten 30, sondern nur die besten 15 Fahrer Punkte. Für Dreßen aber kein Problem: "Das ist meine zweite Weltcup-Saison, da beim Finale dabei zu sein und 16. zu werden, das ist super", sagte er.

dpa

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