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Bayer Leverkusen trotz Personalnot optimistisch

Fußball Bayer Leverkusen trotz Personalnot optimistisch

Bayer Leverkusen hat in der Champions League noch alles in der eigenen Hand. Ein Sieg bei BATE Borissow würde den Achtelfinaleinzug noch möglich machen. Aber eine Niederlage könnte das Aus auf der europäische Bühne bedeuten.

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Roger Schmidt muss auf einige Akteur verzichten.

Quelle: Tatyana Zenkovich

Borissow. Bayer Leverkusen kann aus eigener Kraft noch ins Achtelfinale der Champions League kommen. Die Rechnung ist einfach: Gewinnt der Fußball-Bundesligasechste heute bei BATE Borissow und am 9. Dezember gegen den FC Barcelona, ist der dritte Einzug in die Runde der letzten 16 auf alle Fälle perfekt.

Bei einem Sieg in Weißrussland würde es auf jeden Fall in der Europa League weitergehen. Verliert der Werksclub, droht das Europacup-Aus. "Wir werden versuchen, ein tolles Spiel zu zeigen", sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler. Das Hinspiel hatten die Leverkusener deutlich mit 4:1 gewonnen. "Wir haben große Ziele und wollen im Europacup überwintern", hofft Vereinsboss Michael Schade. "Dafür brauchen wir einen Sieg."

AUSGANGSLAGE: "Wenn wir die beiden Spiele gewinnen, sind wir sicher im Achtelfinale", erklärte Bayer-Cheftrainer Roger Schmidt. Die Rechnung ist einfach, die Ausführung sicher schwieriger. BATE Borissow wurde zwar im Hinspiel mit 4:1 klar geschlagen, doch der weißrussische Meister tritt zu Hause viel stärker auf. AS Rom verlor 2:3 und Titelverteidiger FC Barcelona (2:0) fegte den Außenseiter auch nicht gerade vom Platz. Nicht zu vergessen ist ebenso, dass Bayern München in Borissow eine 1:3-Pleite erlebte.

UNGEWISSHEIT: Dem Werksclub hat es in dieser Saison bisher an Stabilität gefehlt. Von 13 Bundesligapartien gingen fünf verloren - in der vergangenen Saison waren es insgesamt sieben und zur selben Zeit nur zwei. Gegen Eintracht Frankfurt beendeten die Leverkusener zwar eine Negativserie von drei Pflichtspiel-Niederlagen mit einem 3:1 in Frankfurt, nicht aber eine große Schwäche: Neun der 17 Gegentreffer fielen nach Standardsituationen. "Das Spiel in Frankfurt war ein Fortschritt zu den vorherigen", meinte Schmidt.

PERSONALLAGE: Die Personalnot hat sich vor der Auswärtspartie in Borissow verschärft. Kurz vor dem Abflug meldete sich noch Stürmer Stefan Kießling wegen einer Virusinfektion krank. Neben Kapitän Lars Bender (Sprunggelenk) fehlen die gesperrten Innenverteidiger Ömer Toprak und Kyriakos Papadopoulos. Hinzu kommen Langzeitverletzte wie Charles Aránguiz (Achillessehnenriss), Tin Jedvej und Roberto Hilbert. Zur Aufstellung gegen Borissow gefragt, antwortete Schmidt deshalb: "Viel Auswahl habe ich ja nicht."

LEBENSVERSICHERUNG: Der mexikanische Stürmer Javier "Chicharito" Hernández ist ein Volltreffer für Bayer. In den vergangenen sieben Spielen schoss der zwölf Millionen Euro teure Neuzugang zehn Tore - zwölf Treffer sind es in allen 15 Partien. "Chicharito hat die Erwartungen nicht nur erfüllt, er hat sie übererfüllt", sagte Bayer-Vereinschef Michael Schade. Begeistert ist auch Sportchef und Ex-Nationalstürmer Rudi Völler von dem Torjäger, betonte aber: "Wir sind glücklich, dass wir ihn haben. Aber für jeden Knipser ist es wichtig, eine funktionierende Mannschaft zu haben."

dpa

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