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Bayern lässt Bayer keine Chance - VfB mit Fehlstart

Fußball Bayern lässt Bayer keine Chance - VfB mit Fehlstart

Die Bayern haben sich auch von Bayer Leverkusen nicht aus der Spur bringen lassen. Im Spitzenspiel gelingt den Münchnern ein klarer Sieg. Schon in der Krise stecken der VfB Stuttgart und Hannover 96.

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Thomas Müller traf doppelt in seinem 200. Bundesligaspiel.

Quelle: Peter Kneffel

Berlin. Der FC Bayern hat sich zumindest für eine Nacht wieder an die Spitze der Fußball-Bundesliga gesetzt. In der Spitzenpartie des dritten Spieltags ließ der deutsche Rekordmeister dem zuvor ebenfalls zweimal siegreichen Herausforderer Bayer Leverkusen beim 3:0 (1:0) keine Chance.

Dagegen hat der VfB Stuttgart hat mit dem neuen Trainer Alexander Zorniger auch sein drittes Saisonspiel verloren. Die Schwaben kassierten eine 1:4-Heimpleite gegen Eintracht Frankfurt und gehen punktlos in die Länderspiel-Pause. Einen erneuten Dämpfer setzte es auch für den Hamburger SV, der unglücklich 1:2 in Köln unterlag. Weiter stark präsentieren sich die Aufsteiger. Der FC Ingolstadt feierte mit dem 1:0 beim schwächelnden FC Augsburg seinen zweiten Sieg, Darmstadt 98 bleibt nach dem 0:0 gegen Hoffenheim ungeschlagen. Der FSV Mainz fertigte Hannover 96 verdient mit 3:0 ab.

FC Bayern München - Bayer Leverkusen 3:0 (1:0)

Wer ein Top-Spiel auf Augenhöhe erhofft hatte, wurde enttäuscht. Die Bayern demonstrierten ihre Klasse und hätten die Werkself am Ende sogar demütigen können. Thomas Müller erzielte in seinem 200. Bundesliga-Spiel seine Treffer Nummer 75 und 76. Zunächst nach feiner Vorarbeit von Douglas Costa (26. Minute), dann per Foulelfmeter (60.). Den Schlusspunkt zum dritten Sieg im dritten Saisonspiel setzte Arjen Robben per Handstrafstoß (71.).

VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt 1:4 (1:2)

Das Wiedersehen mit Armin Veh endete für die Stuttgarter mit der dritten Pleite im dritten Saisonspiel. Der Eintracht-Coach, einst VfB-Meistertrainer und im Vorjahr dort früh zurückgetreten, durfte sich besonders über die Effizienz seiner Schützlinge freuen. Ein Eigentor von Adam Hlousek (11.), Luc Castaignos per Doppelpack (42./87.) und ein Elfmetertor von Haris Seferovic (69.) verdarben den Schwaben ihr 850. Bundesliga-Heimspiel gründlich. Daniel Didavis zwischenzeitlicher Ausgleich (30.) half nichts, zumal Torwart Przemyslaw Tyton Rot wegen einer Notbremse sah. Was für ein Fehlstart für den neuen VfB-Coach Alexander Zorniger.

FC Augsburg - FC Ingolstadt 0:1 (0:0)

Noch nie hatte der FCA ein Duell gegen den bayerischen Rivalen verloren. Ausgerechnet im ersten Vergleich in der Bundesliga erwischte es den Europa-League-Starter. In einer lange zähen Partie setzte Mathew Leckie (63.) einen Klasse-Fernschuss ins Netz. Damit gewann Ingolstadt auch sein zweites Auswärtsspiel. Die Augsburger liegen mit nur einem Punkt klar unter Plan.

1. FC Köln - Hamburger SV 2:1 (0:0)

Erst musste Nationaltorwart René Adler schon früh wegen einer Schulterverletzung früh passen, dann fühlte sich der HSV auch noch vom Schiedsrichter verschaukelt. Philipp Hosiner (76.) glich die Führung von Hamburgs Spielmacher Lewis Holtby (47.) aus, ehe Anthony Modeste einen zweifelhaften Strafstoß zum Siegtor nutzte (79.). Emir Spahic sah zuvor sehr umstritten Rot wegen einer Notbremse. Die Kölner mischen mit nun sieben Punkten weit oben mit.

FSV Mainz 05 - Hannover 96 3:0 (2:0)

Für Hannover deutet schon nach drei Spieltagen wieder alles auf Abstiegskampf hin. In Mainz lieferten die Niedersachsen eine ganz schwache Partie und taumeln mit nur einem Zähler in die Länderspiel-Pause. Für den hochverdienten Mainzer Erfolg sorgten Neuzugang Yoshinori Muto, der gleich zweimal traf (15./29.), und Yunus Malli (47.). Mit dem zweiten Saisonsieg verbuchten die Rheinhessen ihren 400. Punkt im Oberhaus.

Darmstadt 98 - 1899

Hoffenheim

0:0

Der Aufsteiger bleibt auch nach drei Spielen in der Eliteklasse ungeschlagen. Mit einer starken Abwehrleistung erkämpften die "Lilien" das dritte Remis in Serie. Den Hoffenheimern fehlten zumeist Ideen und Esprit, daran konnte auch der frühere Nationalstürmer Kevin Kuranyi nichts ändern.

dpa

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