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Bayern nach 3:1-Sieg in Mainz wieder im Angriffsmodus

Fußball Bayern nach 3:1-Sieg in Mainz wieder im Angriffsmodus

Die Spielfreude ist beim FC Bayern zurückgekehrt. Der dominante Auftritt in Mainz erinnert an die Glanzzeiten unter Pep Guardiola. Ein Systemwechsel von Trainer Ancelotti ist der Schlüssel zum Erfolg.

Bayern-Stürmer Robert Lewandowski erzielte zwei Treffer gegen Mainz.

Quelle: Arne Dedert

Mainz. Präsident Uli Hoeneß eilte beschwingt in die Kabine, Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge schwelgte in höchsten Tönen, und die Spieler wirkten wie von Zentnerlasten befreit. Die Rückkehr zum Spaßfußball bereitete der großen Bayern-Familie sichtlich Vergnügen.

"Wir haben offensiver gespielt als in den vergangenen Monaten und viele Torchancen kreiert, das hat gut funktioniert. Wir können mit dem Spiel sehr zufrieden sein", lobte Rummenigge den erfrischenden Auftritt der Münchener beim 3:1 (2:1)-Sieg in Mainz.

Trainer Carlo Ancelotti hatte seinem Starensemble erstmals in dieser Saison ein 4-2-3-1-System verpasst. Das zeigte die erhoffte Wirkung. Neben Torjäger Robert Lewandowski, der zwei Treffer erzielte (8./90.+2 Minute), wirbelten Franck Ribéry und Arjen Robben auf den Flügeln. Der Niederländer traf sogar per Kopf (21.). Das frühe Gegentor durch Jhon Cordoba (4.) konnten die Bayern daher locker verschmerzen.

Hinter dem dynamischen Angriffstrio durfte sich der mit allen Freiheiten ausgestattet Thomas Müller nach Herzenslust als Antreiber austoben. "Ich war auf meiner Lieblingsposition gut ins Spiel eingebunden", sagte Müller und stichelte in Richtung Ancelotti: "Der Trainer hat alle Freiheiten, aber mir hat es heute sehr viel Spaß gemacht."

Robben machte den personellen Umbau als spielentscheidend aus: "Dass Thomas Müller auf der Zehn gespielt hat, war der Schlüssel zum Erfolg. Wir hatten dadurch einen Angreifer mehr auf dem Platz, das war für Mainz schwer zu verteidigen."

Die Dominanz der Bayern erinnerte an die Glanzzeiten unter Pep Guardiola. "Wir haben speziell in der ersten Halbzeit sehr, sehr guten Fußball gespielt", stellte Rummenigge zufrieden fest. Die Mechanismen griffen über weite Strecken des Spiels perfekt, nur in der zweiten Halbzeit leisteten sich die Münchener eine kurze Schwächephase. "Da haben wir uns für Bayern ungewöhnliche Fehlpässe und Ballverluste geleistet", sagte Abwehrchef Mats Hummels.

Dennoch war das Mia-san-mia-Gefühl nach der besten Leistung seit vielen Wochen zurückgekehrt. Die Konkurrenz um Emporkömmling RB Leipzig ist dem zuletzt schwankenden und zweifelnden Branchenprimus wieder herzlich egal. "Wir haben es selber in der Hand", sagte Rummenigge. "Wenn wir weiter so spielen, können wir als Tabellenführer überwintern."

Deshalb werden die Münchener ihr Hauptaugenmerk bis zur Winterpause auf den Liga-Alltag richten. Zumal das abschließende Gruppenspiel in der Champions League gegen Atletico Madrid am Dienstag nur noch Prestige-Charakter hat. "In der Gruppe ist ja alles schon entschieden. Es geht zwar noch um Punkte und Geld, aber den Fokus werden wir in den nächsten Spielen sicher auf die Bundesliga legen", stellte Rummenigge klar und schaltete in den Angriffsmodus: "Das war auch ein Ausrufezeichen, das Carlo Ancelotti und die Mannschaft heute gesetzt haben. Wenn wir gut spielen und diese Leistung als Maßstab nehmen, dann haben wir gute Chancen, wieder Meister zu werden."

Zumal sich beim FC Bayern in der Adventszeit auch außerhalb des Platzes alle wieder lieb haben. Die Differenzen mit dem verletzten Nationalverteidiger Jérôme Boateng seien ausgeräumt, verkündete Rummenigge gut gelaunt. "Wir hatten in dieser Woche ein Gespräch. Es ist alles geklärt, alles ist wunderbar."

dpa

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