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Bayern und Berlin patzen - Meister Bamberg souverän

Basketball Bayern und Berlin patzen - Meister Bamberg souverän

Am 21. Spieltag der Basketball-Bundesliga patzen gleich zwei Spitzenteams. Vizemeister Bayern kassiert eine überraschend klare Niederlage in Ulm, ALBA Berlin verliert zu Hause gegen Ludwigsburg.

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Das Team um Anton Gavel unterlag gegen Ulm mit 72:91.

Quelle: Andreas Gebert

Frankfurt/Main. Die fünfte Saison-Pleite in der Basketball-Bundesliga sorgte bei Vizemeister Bayern München für lange Gesichter - und auch bei ALBA Berlin herrschte nach dem Heimpatzer gegen die MHP Riesen Ludwigsburg dicke Luft.

Durch eine 72:91-Niederlage bei ratiopharm Ulm verloren die Bayern am Sonntag endgültig den Anschluss an Tabellenführer Brose Baskets Bamberg, der zur gleichen Zeit einen 101:64-Kantersieg gegen die Tigers Tübingen feierte. Im Kampf um die Top-Ausgangsposition für die Playoffs ist der Titelverteidiger nun schon auf sechs Punkte enteilt.

"Wir haben im vierten Viertel einen Ulmer Lauf zugelassen. Wenn man keine Antwort findet, verliert man so ein Spiel", analysierte Bayern-Profi Anton Gavel die Niederlage. Dabei waren die Münchener vor 6200 Fans auch etwas vom Pech verfolgt, als Deon Thompson im dritten Viertel beim Stand von 61:62 sein zweites unsportliches Foul kassierte und damit aus dem Spiel war. "Das war ein ganz normales Foul. Dass er danach ausgefallen ist, war bitter", haderte Gavel mit der Entscheidung der Schiedsrichter.

Am Mittwoch bietet sich den Bayern an gleicher Stätte im letzten Zwischenrundenspiel des Eurocups die Chance zur Revanche. "Es wäre wichtig, wenn wir da gewinnen, um Platz eins in der Tabelle abzusichern", sagte Gavel. Die Ulmer, bei denen Chris Babb (29) und Raymar Morgan (24) überragten, sind bereits ausgeschieden.

Eine Klassevorstellung bot Branchenprimus Bamberg beim Schützenfest gegen Tübingen. Gleich sechs Spieler punkteten beim Sieger zweistellig, die beste Quote hatten Elias Harris und Lucca Staiger (je 15).

In Berlin war ALBA-Coach Sasa Obradovic beim 74:78 gegen Angstgegner Ludwigsburg schon während des Spiels völlig außer sich. Wie von Sinnen brüllte er Elmedin Kikanovic an. Für den Wutausbruch gegen seinen eigenen Center im ersten Viertel kassierte der Serbe ein Technisches Foul. Trotz aller Emotionalität reichte es für die Berliner aber auch im vierten Anlauf dieser Saison nicht zum ersten Sieg über das nun punktgleiche Überraschungsteam. Die Schwaben hatten die Berliner sowohl in der Bundesliga als auch im Eurocup zweimal bezwungen.

Die Skyliners Frankfurt nutzten den Berliner Ausrutscher und zogen in der Tabelle vorbei. Beim souveränen 91:60 über die Eisbären Bremerhaven feierten die Hessen den sechsten Ligaerfolg nacheinander. Beste Werfer waren Quantez Robertson und Jordan Theodore mit jeweils 16 Punkten.

dpa

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