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Biathlet Schempp sprintet in Pokljuka auf Rang sechs

Biathlon Biathlet Schempp sprintet in Pokljuka auf Rang sechs

Simon Schempp räumt beim zweiten Biathlon-Sprint der Saison alle Scheiben ab und nähert sich langsam seiner Top-Form. Überragend ist wieder der Franzose Martin Fourcade, stark auch Erik Lesser. Benedikt Doll verdarb sich einen Podestplatz im zweiten Schießen.

Biathlet Simon Schempp nimmt die Scheiben ins Visier.

Quelle: Hendrik Schmidt

Pokljuka. Simon Schempp kommt langsam aber sicher in Schwung. Nach seinen Startschwierigkeiten beim Saisonauftakt vor einer Woche lief der 28-Jährige beim Biathlon-Weltcup im slowenischen Pokljuka als bester Deutscher im Sprint auf Rang sechs.

Über die 10 Kilometer blieb der Uhinger fehlerfrei und hatte am Ende 29,5 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Martin Fourcade. Der Franzose sicherte sich bereits seinen dritten Saisonerfolg im vierten Einzelrennen und damit seinen insgesamt 50. Weltcupsieg.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen, und es ist wieder ein Stück nach vorne gegangen", sagte Schempp dem ZDF. Das gute Mannschaftsergebnis rundete Erik Lesser (0 Fehler/+ 32,6 Sekunden) als Achter ab. Das Duo geht nun mit einer aussichtsreichen Ausgangsposition in die Verfolgung am Samstag (11.45 Uhr).

Arnd Peiffer (1/+ 1:13,9 Minuten) wurde 19., Benedikt Doll vergab mit drei Fehlern im Stehendschießen einen Podestplatz und wurde mit der zweitbesten Laufzeit 21. (3/+ 1:16,6). Weltcup-Debütant Matthias Dorfer lief auf Rang 37. (0/+ 1:34,9 Minuten), Florian Graf wurde 57. (2/+ 2:03,3 Minuten).

Vorjahressieger Schempp, dem kurz vor Saisonbeginn noch drei Infekte zugesetzt hatten, zeigte auf der Hochebene im slowenischen Triglav-Nationalpark bei strahlendem Sonnenschein diesmal auch wieder seine Stärke am Schießstand. In Östersund vor einer Woche hatte er mit insgesamt elf Fehlern noch gehadert. "Es wird immer besser, das freut mich", sagte Schempp, der nach Lesser, Peiffer, Doll und Graf auch die WM-Norm knackte: "Es ist schön, wenn die WM-Norm gleich am Anfang der Saison abgehakt ist. Ich freue mich, dass es von Rennen zu Rennen ein Stück weiter nach vorne ging, und morgen ist vielleicht auch noch was möglich", sagte der zehnmalige Weltcupsieger.

In Jubelstimmung war derweil Fourcade. "Ich bin sehr stolz über den Sieg", sagte er. Der Franzose musste Flugverspätungen einer deutschen Fluglinie ("Sie wollten bestimmt Simon helfen") bei seiner Anreise am Donnerstag in Kauf nehmen und hatte beim Training noch schwere Beine. Dennoch verwies er die ebenfalls fehlerfrei gebliebenen Johannes Thingnes Bø aus Norwegen (+ 13,7 Sekunden) und Anton Schipulin aus Russland (+ 15,1) auf die Plätze.

Auch Lesser war mit dem Ergebnis zufrieden, fand aber noch viel Potenzial bei seiner Leistung. "Das war ein ordentlicher Sprint. Aber zurzeit läuft das Schießen noch nicht so flüssig, wie ich das gerne hätte. Und ich musste auf der Strecke hier und da ein paar Federn lassen. Da habe ich ganz schön um die Ohren gekriegt, das war alles andere als optimal", sagte der Thüringer gewohnt selbstkritisch.

dpa

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