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DFB-Team auf Reisen - Finale in Gruppe B

Fußball DFB-Team auf Reisen - Finale in Gruppe B

Die deutsche Mannschaft reist zum letzten Gruppenspiel nach Paris, in der Gruppe B steht ein spannendes Finale bevor und die UEFA ermittelt gegen fünf Verbände.

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Joachim Löw reist mit seiner Mannschaft nach Paris.

Quelle: Arne Dedert

Berlin. Nach dem freien Samstag hat Bundestrainer Joachim Löw mit allen 23 Spielern die Vorbereitung auf die letzte Gruppenpartie gegen Nordirland am Dienstag aufgenommen.

In der Gruppe B steht die Entscheidung um den Einzug ins Achtelfinale in den beiden Spielen Slowakei gegen England in Saint-Etienne und Russland gegen Wales in Toulouse an. In Paris wird die Disziplinarkommission der UEFA Strafen gegen Kroatien und die Türkei aussprechen.

VORBEREITUNG: Mit allen Spielern - auch mit dem von einer Hüftprellung genesenen Jérôme Boateng - hat Bundestrainer Löw im DFB-Trainings-Quartier am Genfer See die Vorbereitung auf das Nordirland-Spiel aufgenommen. Am Montag reist der Tross nach Paris. "Wir wollen gegen Nordirland gewinnen, wir werden gewinnen, wir werden die Gruppe gewinnen", betonte Löw. Teammanager Oliver Bierhoff sagte: "Wichtig ist, dass wir uns nicht beirren lassen. Ein Turnier ist schwierig, da marschiert man nicht durch." Mit vier Punkten führt Deutschland die Tabelle an, der Einzug ins Achtelfinale als Gruppensieger ist fest eingeplant.

SPANNUNG: Im Finale der Gruppe B können noch alle vier Mannschaften weiterkommen. Die besten Chancen hat England (4 Punkte) im Duell mit den Slowaken (3). Russland (1) steht unter großem Druck in der Partie gegen die Waliser (3). In der Partie in Toulouse steckt aber nicht nur sportliche Brisanz. Nach den Krawallen zwischen englischen und russischen Fans in Marseille vor gut einer Woche werden im Stade Municipal neue Ausschreitungen befürchtet. Sportlich darf sich der WM-Gastgeber von 2018 nicht einmal ein Remis leisten - alles andere als ein Sieg würde das Ausscheiden bedeuten.

BESTRAFUNG: Die Disziplinarkommission der UEFA wird wegen Prügeleien, Bengalos und sonstigem Fan-Fehlverhalten Sanktionen gegen Kroatien und die Türkei verhängen. Den bereits mehrfach "vorbestraften" Kroaten droht eine ähnlich harte Strafe wie den Russen. Geldstrafen wegen Bengalos könnten die Türkei, Belgien und Ungarn treffen. Auch Portugal droht eine Strafe, weil ein Fan auf den Platz lief und ein Selfie mit Cristiano Ronaldo ergatterte.

dpa

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