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DSV-Skiasse Zweite bei Team-Event

Ski alpin DSV-Skiasse Zweite bei Team-Event

Deutschlands Skirennfahrer sind beim Weltcup-Finale in Aspen Zweite des Team-Events geworden. Vor allem für einen Starter war dies eine kleine Genugtuung nach der enttäuschenden WM vor einem Monat. Indes ist der größte Weltcup-Erfolg für eine Amerikanerin fix.

Die deutsche Auswahl mit Lena Dürr, Marina Wallner, Stefan Luitz und Linus Straßer landete auf Platz zwei.

Quelle: Brennan Linsley

Aspen. Gut einen Monat nach dem enttäuschend frühen Aus bei den Weltmeisterschaften ist den deutschen Ski-Assen im Team-Event des Weltcup-Finales ein versöhnlicher Saisonabschluss gelungen.

In Aspen fuhr die Auswahl mit Lena Dürr, Marina Wallner, Stefan Luitz und Linus Straßer auf den zweiten Platz. Erst im Finale musste sich die Truppe, bei der Routinier Felix Neureuther auf einen Start verzichtet hatte, den Schweden geschlagen geben. Auf Rang drei landete Weltmeister Frankreich dank eines Erfolgs gegen Italien.

Das Team des Deutschen Skiverbands (DSV) feierte damit eine frühe, aber gelungene Generalprobe für die Winterspiele 2018 in Pyeongchang, wo der Team-Event in rund elf Monaten erstmals olympisch sein wird. "Da gibt es Medaillen, und darauf legen wir wert", sagte Straßer.

Beim 1:3 gegen die Skandinavier war ihm der Ehrenpunkt gelungen. Der einzige deutsche Weltcup-Sieger dieser Saison gewann alle seine drei Rennen: in der ersten Runde gegen die Schweiz, als nach einem 2:2 die Zeitdifferenz den Ausschlag gab; beim souveräneren 3:1 im Halbfinale gegen die Italiener; und im Finale am Ende auch gegen Schweden.

Der Münchner war bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz nicht zum Einsatz gekommen, weil ihn die Teamchefs in der ersten Runde schonen wollten und stattdessen Neureuther aufstellten. Dabei aber verpokerte sich das Team und schied gegen die Slowakei aus. "Natürlich will man sich irgendwo beweisen und zeigen, dass man es drauf hat", sagte Straßer. "Ich glaube, ich habe heute eine gute Antwort gegeben."

Routinier Neureuther konzentriert sich in den Rocky Mountains auf den Riesentorlauf am Samstag (16.00/18.30 Uhr MEZ) und den Slalom tags darauf (18.00/19.30 Uhr MEZ). "Der Felix hat uns hergeschickt, und wir haben das ganz gut gemacht", erzählte Luitz in der ARD und fand: "Wenn man zusammen so etwas schafft, dann ist das Wahnsinn." Er selbst hatte im Finale eine Torstange gegen den Kopf geschlagen bekommen und war mit kräftigen Ohrenschmerzen ausgeschieden.

Für Luitz sowie Dürr und Wallner stehen am Samstag die letzten Saisonrennen an. Straßers Abschluss ist für Sonntag vorgesehen.

dpa

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