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DVV-Frauen verpassen Finalrunde - Abschluss versöhnlich

Volleyball DVV-Frauen verpassen Finalrunde - Abschluss versöhnlich

Mit einem sportlich bedeutungslosen Sieg haben sich die deutschen Volleyballerinnen aus dem diesjährigen Grand Prix verabschiedet. Der EM-Zweite feierte vor 3000 Zuschauern mit dem 3:1 (23:25, 25:18, 25:22, 25:22) gegen Serbien einen versöhnlichen Abschluss vor Stuttgarter Heimpublikum, hatte aber schon vor seinem abschließenden Gruppenspiel keine Chance mehr auf das Erreichen der Finalrunde in den USA.

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Das Team um Lenka Dürr (vorne) und Maren Brinkler wird nicht zur Grand-Prix-Finalrunde reisen.

Quelle: Wolfram Kastl

Stuttgart. A.

Dank ihres vierten Sieges im laufenden Wettbewerb kletterten die Deutschen immerhin noch auf Rang sieben der Tabelle. Anstatt die Dienstreise zur Runde der besten sechs Mannschaften anzutreten, verabschieden sich die Frauen des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in der langen Vorbereitungsphase vor der EM im Herbst nun erstmal in eine zweiwöchige Pause.

"Wir waren dem Publikum diesen Sieg schuldig", erklärte Außenangreiferin Maren Brinker und bedauerte zugleich: "Wir hätten das Final Six aus eigener Kraft schaffen können." Coach Luciano Pedullà bemängelte mal wieder die leichten Fehler seiner Truppe, räumte aber ein: "Platz sieben ist ein guter Beginn."

Schon Stunden vor ihrem letzten Heimauftritt hatten die deutschen Volleyballerinnen bittere Gewissheit gehabt: Nach dem lockeren 3:0 (25:19, 25:21, 25:15) Japans gegen Thailand war das Ticket für die Tour nach Omaha endgültig verspielt. Spielführerin Margareta Kozuch & Co. hätten Schützenhilfe der unterlegenen Asiatinnen benötigt.

Von einem mentalen Durchhänger war bei Luciano Pedullàs Truppe aber nichts zu sehen. Doch der Weltranglisten-Neunte tat sich gegen die cleveren Aufschläge und den stabilen Block der Serbinnen schwer. Nach einem 10:14-Rückstand erkämpften sich die Deutschen eine 23:22-Führung, mussten den Satz aber dennoch abgeben.

Das Erfolgsrezept für den zweiten Abschnitt war mehr Power im Aufschlag und Angriff der DVV-Frauen. Außenangreiferin Maren Brinker und Mittelblockerin Wiebke Silge boten eine starke Vorstellung. Der Videobeweis besiegelte schließlich ein ungefährdetes 25:18.

Vergleichsweise entspannt konnte Pedullà dann das Spiel seiner Mannschaft verfolgen. Zu zielstrebig agierten seine Schützlinge, als dass sie sich aus der Ruhe hätten bringen lassen. Leichte Fehler verhinderten jedoch einen schnelleren Satzgewinn.

Die Rotation Pedullàs machte sich in Durchgang vier bemerkbar. Inkonsequent wirkte der deutsche Auftritt - Serbien machte allerdings auch mehr Druck. Mit 7:13 lagen die DVV-Frauen schon hinten, gingen mit 19:18 aber erstmals wieder in Führung. Und durften schließlich die Ovationen der Stuttgarter Fans genießen.

dpa

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