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Dallas schreibt NBA-Playoffs ab - Nowitzki kritisiert

Basketball Dallas schreibt NBA-Playoffs ab - Nowitzki kritisiert

Nach der Niederlage der Dallas Mavericks bei den Memphis Grizzlies hat der NBA-Titelträger von 2011 nur noch theoretische Playoff-Chancen. Nowitzki traf schlecht, war allerdings Top-Scorer der Texaner.

Dirk Nowitzki (l) und die Dallas Mavericks müssen die Playoffs abhaken.

Quelle: Brandon Dill

Memphis. Die Dallas Mavericks um Basketball-Superstar Dirk Nowitzki haben die Playoff-Teilnahme in der nordamerikanischen Profiliga NBA abgeschrieben.

Nach dem 90:99 (34:55) bei den Memphis Grizzlies haben die Texaner in der Western Conference bei noch ausstehenden sieben Partien sechs Siege Rückstand auf Playoff-Platz acht. "Unsere Chancen sind sehr klein bis nicht mehr vorhanden", erklärte Mavs-Profi Harrison Barnes.

Bei der nächsten Niederlage der Mavericks oder einem Sieg des Achten Portland Trail Blazers wären die Playoffs auch rechnerisch nicht mehr möglich. Zuletzt war die Saison vor vier Jahren nach der Hauptrunde beendet. Trainer Rick Carlisle kündigte nach dem Match bereits an, in den nächsten Spielen seine jungen Talente mehr Spielzeit zu geben. "Das ist eine wichtige Zeit, um diese Jungs zu begutachten", sagte er. "Ich will sie lieber gegen starke Konkurrenten sehen anstatt im Sommer gegen Free Agents."

Routinier Nowitzki war mit 13 Punkten und zwölf Rebounds noch der beste Scorer der Mavs. Allerdings traf er aus dem Feld nur bei 3 seiner 17 Versuche. "Ich hatte heute nicht den Touch", erklärte der 38-Jährige. "Alle Würfe fielen zu kurz."

Wie schon bei der Niederlage in New Orleans (118:121) verpennte der Champion von 2011 die ersten beiden Viertel und lag bereits zur Pause mit 19 Punkten zurück. "Wir müssen mit mehr Elan von Beginn an spielen", monierte der Würzburger. "Es ist gegen uns zu einfach. Unsere Defensive war am Anfang nicht vorhanden." Am Sonntag reist Dallas zu den Milwaukee Bucks.

Titelfavorit Golden State Warriors zeigte im Top-Spiel gegen die Houston Rockets beim 107:98 seine starke Form und feierte ohne den weiterhin verletzten Superstar Kevin Durant den zehnten Erfolg nacheinander. Die San Antonio Spurs drehten einen 21-Punkte-Rückstand bei den Oklahoma City Thunder und gewannen 100:95. Das 39. Triple-Double (32 Punkte, 15 Rebounds und zwölf Assists) in dieser Saison von Russell Westbrook war für die Gastgeber zu wenig.

dpa

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