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Darauf muss man beim Großen Preis von Österreich achten

Motorsport Darauf muss man beim Großen Preis von Österreich achten

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat die große Möglichkeit, beim Großen Preis von Österreich seinen Rückstand auf Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg zu verkürzen. Der WM-Erste will in Spielberg Schadensbegrenzung betreiben.

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Nico Rosberg muss nach einem Getriebewechsel von Starplatz sechs aus ins Rennen gehen.

Quelle: Expa/Johann Groder

Spielberg. Der WM-Führende Nico Rosberg hatte auf den Sieg-Hattrick beim Großen Preis von Österreich gehofft. Doch von Startplatz sechs aus wird die Aufgabe für den Mercedes-Piloten am Sonntag im Rennen in Spielberg schwierig.

Sein Teamrivale und Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton startet von der Pole und hat die große Chance, den Rückstand zu verkürzen.

Darauf sollte man achten:

SCHADENSBEGRENZUNG:

Der Crash im Abschlusstraining könnte Nico Rosberg teuer zu stehen kommen. Wegen des erforderlichen Getriebewechsels und der damit verbundenen Strafversetzung geht der fünfmalige Saisonsieger von Platz sechs ins Rennen. Vor, hinter und neben ihm die Konkurrenz von Ferrari und Red Bull. Und sein ärgster Verfolger Hamilton ist ganz vorne. Eine Wiederholung seiner Österreich-Erfolge 2014 und 2015 ist für Rosberg eine echte Herausforderung.

GEBURTSTAGSKIND:

Auch Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel steht vor einer gewaltigen Aufgabe an seinem 29. Geburtstag. Auch an seinem Ferrari musste das Getriebe gewechselt werden, auch der WM-Dritte rutschte nach hinten bis auf Position neun. "Es ist sehr viel drin. Wir haben den Speed, um ganz vorn mitzumischen", meinte der Heppenheimer dennoch.

ÜBERRASCHUNG:

Endlich hat Nico Hülkenberg seinen Teamkollegen Sergio Perez einmal die Show gestohlen. Als Qualifikations-Dritter profitierte der Force-India-Pilot von der Strafe gegen Rosberg und steht neben Hamilton in Reihe eins. Dass sein Wagen dank der Mercedes-Motorpower zumindest mit Ferrari und Red Bull mithalten kann, bewies zuletzt Perez mit zwei dritten Plätzen in Monaco und Baku.

REIFEN-POKER:

Weil am Sonntag die Temperaturen in der Steiermark auf 15 Grad sinken sollen, kommt der Reifenwahl eine noch größere Bedeutung zu. Hamilton und Rosberg starten mit Ultrasoft-Pneus, die Konkurrenz von Ferrari und Red Bull sind mit Super-Soft unterwegs. Nun hofft Mercedes, dass sich die Wetter-Vorhersage bewahrheitet. Sollte es hingegen wieder über 25 Grad warm werden und damit auch der Asphalt sich entsprechend erhitzt, würden sich die Reifen bei Hamilton und Rosberg schnell aufbrauchen und sie müssten schnell an die Box. "Wenn du schon nach vier Runden wechseln musst, kannst du nicht mehr gewinnen", sagt Mercedes-Teamaufsichtsrat Niki Lauda.

RANDSTEINE:

Die Randsteine bereiten Fahrer und Teams einige Sorgen. Gleich bei vier Autos brachen Radaufhängungen, nachdem die Piloten über die Begrenzungen gefahren waren. Betroffen waren neben Rosberg auch Red-Bull-Fahrer Max Verstappen, Sergio Perez im Force India und Daniil Kwjat im Toro Rosso. "Jetzt muss etwas geschehen", forderte selbst Hamilton, der sonst nicht zu den Sicherheits-Bedenkenträger zählt. Renndirektor Charlie Whiting lehnt Änderungen ab. Rosberg will abwarten, was seine Ingenieure empfehlen: "Wenn sie sagen, dass es zu gefährlich ist, auf die Randsteine zu fahren, werde ich sie im Rennen meiden."

ZUSCHAUERSCHWUND:

Beim Österreich-Comeback in der Formel 1 vor zwei Jahren kamen am Wochenende etwa 200 000 Zuschauer an die Strecke von Brause-Milliardär Dietrich Mateschitz. 2015 waren es nur noch rund 115 000. Und 2016? Die Euphorie scheint vorbei. Mit 70 000 Zuschauern wurde spekuliert. Schon am Samstag in der Qualifikation waren aber viele Tribünen auf dem idyllisch gelegenen Red-Bull-Ring abgehängt. Insgesamt hat der Kurs für 95 000 Zuschauer Platz. Selbst ein umfangreiches Showprogramm scheint aber nicht mehr zu locken.

dpa

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