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Das bringt der Tag in Wimbledon

Tennis Das bringt der Tag in Wimbledon

In Wimbledon ist nur eine deutsche Spielerin im Einsatz. Carina Witthöft hat die Chance auf den Einzug in ihr erstes Achtelfinale bei einem Grand-Slam-Turnier. Allerdings trifft die Hamburgerin auf die Angstgegnerin von Angelique Kerber.

Carina Witthöft kämpft gegen die Ukrainerin Jelena Switolina um den Einzug ins Achtelfinale. Foto: Kirsty Wigglesworth

London. Carina Witthöft kämpft in Wimbledon heute um den Einzug in ihr erstes Achtelfinale bei einem der vier Grand-Slam-Turniere. Allerdings steht die 22 alte Tennisspielerin aus Hamburg vor einer äußerst schweren Aufgabe.

Witthöft trifft auf die an Nummer vier gesetzte Jelena Switolina aus der Ukraine. Ihre gleichaltrige Kontrahentin hat in diesem Jahr bereits vier Titel gewonnen (Rom, Istanbul, Dubai, Taipeh) und zählt aktuell zu den konstantesten und unangenehmsten Spielerinnen auf der Tour.

"Ich versuche, auf mich zu schauen und mein Spiel durchzuziehen", sagte Witthöft. In der Weltrangliste ist sie im Moment als Nummer 65 die fünftbeste deutsche Spielerin nach Angelique Kerber (Kiel/1.), Laura Siegemund (Metzingen/32.), Julia Görges (Bad Oldesloe/45.) und Mona Barthel (Neumünster/48.). Doch bei den French Open war Witthöft die einzige deutsche Vertreterin in der dritten Runde.

Im Februar wurde sie erstmals für das deutsche Fed-Cup-Team nominiert und kam in der Auswärtspartie gegen die USA auf Hawaii im Doppel zum Einsatz. "Sie wird immer konstanter, ihre Entwicklung ist äußerst erfreulich. Ich bin sicher, dass wir noch viel Spaß an ihr haben werden", sagte Bundestrainerin Barbara Rittner vor dem Turnier.

Gegen Switolina hat Witthöft noch nie gespielt - im Gegensatz zur Weltranglisten-Ersten Angelique Kerber. Von elf Partien hat die 29-Jährige sechs verloren, zuletzt viermal nacheinander.

Doch von solchen Statistiken oder Vergleichen mit anderen deutschen Spielerinnen hält Witthöft ohnehin nichts. "Ich konzentriere mich auf mich und nehme das Drumherum, ehrlich gesagt, nicht wahr", sagte sie nach ihrem Zweitrundensieg gegen die weißrussische Qualifikantin Aryna Sabalenka.

2015 bei den Australian Open, 2016 bei den US Open, in diesem Jahr bei den French Open und jetzt zum zweiten Mal nach 2016 in Wimbledon stand Witthöft in der dritten Runde. In die zweite Woche hat sie es bislang noch nie geschafft bei den vier größten Turnieren. "Natürlich traue ich mir noch deutlich mehr zu. Luft ist auf jeden Fall noch nach oben, das spüre ich", sagte sie vor dem Duell mit Switolina.

dpa

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