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Friedrich/Margis gewinnt Saisonauftakt im Zweierbob

Bob Friedrich/Margis gewinnt Saisonauftakt im Zweierbob

Im Training fuhr Weltmeister Francesco Friedrich noch etwas hinterher. Doch dann schaltete er in den Wettkampfmodus und fuhr mit Thorsten Margis den ersten Sieg im Zweierbob-Weltcup ein.

Francesco Friedrich und Anschieber Thorsten Margis siegten in Whistler.

Quelle: Caroline Seidel

Whistler. Der dreimalige Bob-Weltmeister Francesco Friedrich ist mit seinem Stammanschieber Thorsten Margis standesgemäß in die Saison gestartet.

In seiner Spezialdisziplin Zweierbob überzeugte Friedrich auf der Olympia-Bahn von 2010 in Whistler mit zwei Laufbestzeiten und holte unter Neu-Bundestrainer René Spies den ersten Sieg im ersten Rennen.

Mit 0,46 Sekunden Vorsprung verwies Friedrich den Schweizer Rico Peter, der in der Vorsaison zeitgleich mit Yunjong Won gewonnen hatte, auf Rang zwei. Der Südkoreaner wurde diesmal Dritter. Allerdings hatte der Oberbärenburger Friedrich im zweiten Lauf auch Glück, dass sein Bob auf dieser schwierigen Hochgeschwindigkeitsbahn in Kurve 14 nicht umkippte. Daher schrie er seine Freude im Ziel mit einem kräftigen "Jaaaa" heraus.

"Der Start war okay, in der Bahn hatten wir noch Reserven. Aber beim Material sind wir ein ganzes Stück nach vorne gekommen", meinte Friedrich. Am Start waren er und der Hallenser Margis mit jeweils 4,75 Sekunden das zweitbeste Team hinten dem sprintstarken Amerikaner Justin Olsen (4,74).

Der für den BC Stuttgart startende Berchtesgadener Johannes Lochner, der auf dem schwierigen Eiskanal mit Joshua Bluhm debütierte, kam zeitgleich mit dem Kanadier Justin Kripps auf Rang vier. Auch er leistete sich im zweiten Lauf einen groben Fehler in Kurve sieben. Der im Training stark fahrende Nico Walther landete mit Martin Grothkopp und 1,26 Sekunden Rückstand auf Vereinskollege Friedrich nur auf Platz 15.

"Das Rennen war aufregend, zumal Francesco im Abschlusstraining erheblichen Rückstand auf die Spitze hatte. Heute war es sensationell, was die beiden am Start gemacht haben und dann auch in der Bahn", meinte Cheftrainer Spies. Den zweiten Weltcup in Lake Placid lassen die Deutschen aus, da sie in der Heimat intensiv Material testen wollen.

dpa

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