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Gladbach dreht Spiel in Unterzahl - "Unglaublich"

Fußball Gladbach dreht Spiel in Unterzahl - "Unglaublich"

Zum Hinrundenausklang bot Borussia Mönchengladbach noch mal ein großes Spektakel. Nach 0:1-Rückstand und fast 50 Minuten in Unterzahl schaffte die Mannschaft nach zuvor drei Pflichtspielniederlagen in Serie noch einen versöhnlichen Jahresabschluss.

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Der Mönchengladbacher Oscar Wendt klaute sich nach seinem Siegtreffer den Ball.

Quelle: Bernd Thissen

Mönchengladbach. Die Treffer zum 3:2-Sieg erzielten Lars Stindl (44.), Havard Nordtveit (51.) und Oscar Wendt (86.).

SZENE DES SPIELS: Als sich Gladbachs Spielführer Granit Xhaka in der 38. Minute zu einem Tritt gegen Peter Niemeyer hinreißen ließ, erhielt der Schweizer vom Schiedsrichter Benjamin Brand die Rote Karte. Für Xhaka war es bereits der dritte Platzverweis in der Hinrunde. Gelb-Rot hatte er zuvor in Bremen und gegen den FC Ingolstadt gesehen. "Wir werden nicht den Stab über ihn brechen, aber daraus muss er lernen", meinte Sportdirektor Max Eberl.

STANDARDSITUATION DES SPIELS: Neun ihrer 17 Tore haben die Darmstädter nach Standardsituationen erzielt. So auch den überraschenden Führungstreffer im Borussia-Park. Nach einem Einwurf verlängerte Sandro Wagner per Kopf und Marcel Heller erzielte mit einer Direktabnahme das 1:0 für die Gäste.

TOR DES SPIELS: Mit einer ungeheuren Energieleistung leitete Linksverteidiger Oscar Wendt seinen eigenen Siegtreffer in der 86. Minute ein. Ein kurzer Doppelpass mit Lars Stindl und dann schob der Schwede den Ball am Torhüter vorbei ins Netz. Es war bereits sein dritter Saisontreffer.

DAS SAGEN DIE TRAINER: "So einfach wird es wohl nie wieder für uns, hier zu gewinnen. Wir führen 1:0, spielen mit einem Mann mehr - das sprach einiges dafür, dass wir das Spiel nicht verlieren", sagte Darmstadts Trainer Dirk Schuster. "Was die Mannschaft da noch rausgehauen hat, ist unglaublich. Ich wäre auch mit einem 2:2 zufrieden gewesen. Das ist beeindruckend, welchen Willen die Mannschaft gezeigt hat", sagte Gladbachs Coach André Schubert.

dpa

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