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Gündogan-Wechsel von Dortmund zu Manchester City perfekt

Fußball Gündogan-Wechsel von Dortmund zu Manchester City perfekt

Dortmund verliert in Ilkay Gündogan einen Klasse-Spieler, kann mit der Millionen-Einnahme aber für guten Ersatz sorgen. Der verletzte Nationalspieler freut sich in England auf einen spanischen Trainer.

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Ilkay Gündogan wechselt von Borussia Dortmund zu Manchester City.

Quelle: Guido Kirchner

Dortmund. Erst Mats Hummels zum FC Bayern, nun erliegt Ilkay Gündogan dem Lockruf von Manchester City und dem neuen Trainer Pep Guardiola.

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund verliert innerhalb weniger Wochen zwei tragende Säulen, kann aber mit der weiteren Millionen-Einnahme auf dem Transfermarkt kräftig shoppen, um den Umbau des Teams von Trainer Thomas Tuchel voranzutreiben. Die Ablöse liegt schätzungsweise bei 25 Millionen Euro.

"Guardiola war es, der mich gefragt und überzeugt hat, dass der Schritt zum jetzigen Zeitpunkt der Richtige ist. Unter seiner Leitung möchte ich die nächste Stufe in meiner Weiterentwicklung als Fußballer gehen", schrieb der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler auf Twitter. Der "Ballbesitzfußball" von Manchesters neuem Trainer Pep Guardiola komme seinen eigenen Stärken sehr entgegen, betonte Gündogan. "Ich habe meine besten Jahre noch vor mir und ich denke, wir können gemeinsam große Dinge erreichen."

Beide Vereine bestätigten den Transfer des 16-fachen Nationalspielers, der nach einer Operation wegen einer ausgerenkten Kniescheibe die EM in Frankreich verpasst und monatelang ausfallen wird. In Manchester erhielt Gündogan, der noch bis 2017 an den BVB gebunden war, einen Vierjahresvertrag bis 2020.

Von der Ablösesumme in Höhe von 25 Millionen Euro für den gebürtigen Gelsenkirchener dürften auch dessen ehemalige Vereine 1. FC Nürnberg (rund 4 Millionen Euro) und der VfL Bochum (rund 450 000 Euro) profitieren.

"Wir bedanken uns bei Ilkay Gündogan für fünf außergewöhnliche Jahre in Dortmund. Der BVB wünscht ihm eine baldige Genesung und nur das Allerbeste für seine Zukunft in Manchester", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Sportlich ist der Wechsel des Edeltechnikers ein großer Verlust. Die Einnahmen von insgesamt etwa 60 Millionen Euro ermöglichen dem Bundesliga-Zweiten aber einen erheblichen Spielraum auf dem Transfermarkt. In Talent Mikel Moreno (Osasuna/3,7 Millionen) und Ousmane Dembelé (Stade Renne/15) stehen zwei Neuzugänge bereits fest.

Die bevorstehende Verpflichtung von Sebastian Rode vom FC Bayern lassen sich die Borussen etwa 15 Millionen Euro kosten. Weitere Verstärkungen sind geplant. Im Visier sind unter anderem Sturmtalent Emre Mor (Nordsjaelland), Abwehrspieler Raphael Guerreiro (FC Lorient) und als Hummels-Ersatz der Leverkusener Ömer Toprak.

dpa

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