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Hentke als Favoritin ins Finale - Auch Heintz im Endlauf

Schwimmen Hentke als Favoritin ins Finale - Auch Heintz im Endlauf

Franziska Hentke und Philip Heintz sind als Weltranglisten-Erste die beiden größten Medaillen-Hoffnung der deutschen Schwimmer bei der WM in Budapest. Sie unterstrichen ihre Ambitionen, Henkte sogar eindrucksvoll.

Franziska Hentke zog als Halbfinal-Schnellste ins Finale ein.

Quelle: Jens Büttner

Budapest. Franziska Hentke schwang sich endgültig zur Favoritin auf und lässt die deutschen Schwimm-Fans von einem goldenen Donnerstag träumen, Philip Heintz untermauerte zumindest seine Medaillenambition: 

Die beiden Weltranglistenersten im Team haben bei der WM in Budapest die Hoffnungen auf das Ende der deutschen Medaillenflaute geschürt. In die Finals am Donnerstag gehen die Schmetterling-Spezialistin Franziska Hentke (2:06,29 Minuten) als Halbfinal-Schnellste und Heintz (Heidelberg) über 200 Meter Lagen immerhin als Sechster.

Hentke ballte nach dem Blick auf die Anzeigentafel sofort die Faust im Wasser. Kampfansagen vermied die 28-Jährige aber. "Es wird morgen ein enges Finale, wie es lange nicht gab. Es kann jeder jeden schlagen", sagte sie: "Im Finale geht es um Medaillen, aber die anderen Mädels können alle schneller schwimmen. Man muss sehen, was geht." Chefbundestrainer Henning Lambertz meinte: "Sie hat es so gemacht, wir es uns von ihr immer erhofft haben. Ich traue ihr zu, dass sie locker bleibt."

Heintz schöpfte noch nicht sein volles Potenzial aus. "Ich habe alles reingeschmissen. Bei der Zeit war heute nicht mehr drin", sagte er: "Aber morgen ist ein neuer Tag, die anderen müssen dann auch erstmal schnell schwimmen." Lambertz sagte: "Ich glaube schon, dass er noch Reserven hat."

Derweil hatten Freistilschwimmer Florian Wellbrock und die Mixed-Staffel als erste deutsche Finalisten mit der Medaillenvergabe nichts zu tun. Sowohl der 19 Jahre alte Wellbrock über 800 Meter Freistil (7:52,27 Minuten), als auch das Quartett Lisa Graf, Marco Koch, Aliena Schmidtke und Damian Wierling (3:46,03 Minuten) belegten am Mittwoch Rang sieben. "Es war eine Ehre, das erste Finale für Deutschland geschwommen zu sein", meinte Wellbrock. Und auch Weltmeister Koch, der am Donnerstag im Vorlauf über 200 Meter Brust startet, war mit seinem Staffel-Auftritt nicht unzufrieden: "Es hat Spaß gemacht, und ich denke die Zeit ist ganz okay dafür, dass wir es gar nicht trainiert haben."

Gold über 800 Meter Freistil holte der Italiener Gabriele Detti (7:40,77), bei der Staffel die USA, die im Vorlauf wie im Finale Weltrekord schwammen (jetzt 3:38,56). Derweil ist Rekordweltmeisterin Katie Ledecky aus den USA erstmals in ihrer Karriere in einem WM-Finale bezwungen worden. Über 200 Meter Freistil wurde die 20-Jährige in 1:55,18 Minuten zeitgleich mit der Australierin Emma McKeown Zweite. Gold holte die Italienerin Federica Pellegrini in 1:54,73 Minuten. Durch ihre insgesamt zwölfte Goldmedaille hatte sich Ledecky am Dienstag zur alleinigen Rekordweltmeisterin vor Missy Franklin gekrönt. In Budapest gewann sie zuvor Gold über 400 und 1500 Meter Freistil sowie mit der Freistil-Staffel über 4 x 100 Meter.

Über 200 Meter Schmetterling musste sich Lokalmatador Laszlo Cseh (1:53,72 Minuten) London-Olympiasieger Chad Le Clos (Südafrika/1:53,33) geschlagen geben, der sein insgesamt viertes WM-Gold gewann. Über 50 Meter Brust gewann erwartungsgemäß der Brite Adam Peaty. Nach Weltrekorden im Vorlauf und Halbfinale (25,99) blieb er diesmal in 25,99 Sekunden knapp über seiner neuen Bestmarke.

dpa

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