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Hildebrand und Dahlmeier wollen nächste Biathlon-Erfolge

Biathlon Hildebrand und Dahlmeier wollen nächste Biathlon-Erfolge

Franziska Hildebrand bescherte den deutschen Biathletinnen den vierten Saisonsieg. Am Samstag in der Verfolgung wollen sie und Laura Dahlmeier noch einen drauf setzen.

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Franziska Hildebrand ist sich sicher: Da geht noch was in Ruhpolding.

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand

Ruhpolding. Eine große Siegerfeier gab es für Franziska Hildebrand nach ihrem zweiten Weltcupsieg nicht, allenfalls ein kleines Gläschen zum Anstoßen mit den Technikern.

"Mehr ist nicht drin, denn beim nächsten Rennen möchte man gut regeneriert an den Start gehen und tolle Leistungen bringen", sagte die Staffel-Weltmeisterin nach ihrem Sieg im bayrischen Biathlon-Mekka Ruhpolding. Am Samstag in der Verfolgung will die Staffel-Weltmeisterin nachlegen und auf ihren Heimstrecken möglichst erneut auf das Podest laufen.

"Das ist eine coole Ausgangsposition", meinte Hildebrand, die als beste Deutsche im Gesamtweltcup Rang drei festigte, 46 Punkte hinter der führenden Tschechin Gabriela Soukalova. Vom Charakter her wird der Wettkampf am Samstag aber eher ein Massenstart, denn Soukalova, Kaisa Mäkäräinen und die viertplatzierte Laura Dahlmeier starten unmittelbar nach ihr in die 10 Kilometer.

Dahlmeier ist heiß auf ihren dritten Saisonsieg, untermauerte mit der besten Laufzeit vor Hildebrand im Sprint ihre Top-Form. Und das, obwohl sie vor kurzem noch an einer leichten Erkältung laborierte und pausierte. "Ich hätte auch nicht gedacht, dass es schon so gut läuft. Aber es ist wieder viel drin", meinte die 22-Jährige.

Hildebrand hat ihre Akkus über Weihnachten zu Hause bei der Familie in Köthen in Sachsen-Anhalt aufgeladen: "Mit Braten und viel gutem anderem Essen." Und das hat sich gelohnt - das Selbstbewusstsein wird immer größer: "Es ist so geil, wenn man weiß, das man vorne mitlaufen kann."

Wie Hildebrand und Dahlmeier hofft auch Vanessa Hinz auf erneut perfekt präparierte Ski. Sie hat als 13. (+ 55 Sekunden) durchaus Chancen auf die Top Ten. Für Miriam Gössner (46./+ 1:50 Minuten), Luise Kummer (48./+ 1:59) und Maren Hammerschmidt (50./+ 2:02 Minuten) geht es eher darum, sich weit nach vorne zu verbessern und mit guten Ergebnissen Selbstvertrauen zu sammeln.

Ohne den wegen einer Erkältung pausierenden Simon Schempp ruhen die Hoffnungen bei den Männern auf Andreas Birnacher (9./+ 45 Sekunden) und Arnd Peiffer (11./+ 55 Sekunden). "Für die beiden ist nach vorne auf jeden Fall noch was drin. Für die anderen geht es um ein ordentliches Rennen", sagte Bundestrainer Mark Kirchner. Denn seine Sorgenkinder, die Staffel-Weltmeister Erik Lesser (41./+ 1:39 Minuten) und Daniel Böhm (48./+ 1:49 Minuten), gehen mit gehörigem Rückstand auf Sprint-Sieger Johannes Thingnes Bö ins Rennen.

dpa

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