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Jetzt gilt's - Deutschland beginnt WM gegen Frankreich

Eishockey Jetzt gilt's - Deutschland beginnt WM gegen Frankreich

Für das deutsche Eishockey-Nationalteam tritt heute der Ernstfall ein. Gegen den ersten WM-Gegner Frankreich ist ein Sieg Pflicht.

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Auch Korbinian Holzer wird bei der WM für Deutschland auflaufen.

Quelle: Fabian Stratenschulte

St. Petersburg. Am zweiten Turniertag steigt das deutsche Eishockey-Nationalteam in die Weltmeisterschaft ein. Das Duell mit Frankreich heute in St. Petersburg ist gleich wegweisend. Es ist zugleich das Pflichtspiel-Debüt für Marco Sturm als Bundestrainer.

DER GEGNER: Die Franzosen liegen als Zwölfter in der Weltrangliste einen Platz vor Deutschland. Im vergangenen Jahr beendete der deutsche Mit-Ausrichter der WM 2017 das Turnier in Tschechien auf Rang zwölf, zwei Plätze schlechter als Deutschland. Vor zwei Jahren in Minsk überraschte der Rivale mit dem Erreichen des Viertelfinals. Von bisher neun WM-Duellen gewann Deutschland fünf. 2015 hieß es 2:1 - ebenfalls zum Auftakt, aber unter Sturms Vorgänger Pat Cortina.

AUSGANGSLAGE: Mit dem vermeintlich besten Kader seit langem scheint für Deutschland vieles möglich, auch der erste Viertelfinal-Einzug seit 2011. Ein Erfolg gegen Frankreich ist da fast ein Muss. Ziel ist auch, die Franzosen in der Weltrangliste zu überholen. Denn eine bessere Position würde den engen Spielplan für die Heim-WM entzerren.

DAS SAGT DER PRÄSIDENT: "Das ist ein Highlight - unser 'Bruder' auch für die WM 2017. In allen Altersklassen haben wir große Rivalität, freundlich, aber eine große", erklärte DEB-Chef Franz Reindl.

DAS SAGT DER TRAINER: Sturm weiß um den Schlüsselspiel-Charakter. "Ganz klar - gegen die Franzosen muss man gewinnen", sagte er und verlangte von seinen Spielern: "Es ist das wichtigste, dass wir unser Spiel durchbringen und die Franzosen zu Fehlern zwingen."

AUSBLICK: Ein Sieg wäre auch deshalb wichtig, weil nur einen Tag später der zweimalige Weltmeister Finnland (15.15 Uhr) wartet. Der WM-Favorit aus Sicht von Sturm. Danach ist gerade mal ein Tag Pause, ehe am Dienstag die Slowakei Gegner ist (15.15 Uhr).

dpa

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